Babyturnen
Der Wickeltisch ist des Babys bester Sportplatz, aber das Kind beim Turnen niemals überfordern. Die Turn und Bewegungsfreuden braucht normal bei dem Baby gar nicht angeregt werden, da ein Säugling eigentlich mehr kann, als man ihm zutraut. Man sollte dem Baby nur die Möglichkeit dazu geben, denn in jeder Minute, wo das
Kind wach ist, regt und rührt es sich. Die Eltern sollten mit dem Baby oft und intensiv beschäftigen, zum Beispiel lachen, spielen und sprechen. Nur so wird die Entwicklung des Kindes gefördert. Dies ist wieder die Voraussetzung für selbständiges Lernen und Spielen. Die körperliche Gedeihung des Babys wird gefördert indem man regelmäßig Gymnastik macht. Vor oder nach dem Baden ist die beste Zeit dafür und der beliebte „ Sportplatz“ ist der Wickeltisch. Das rhythmische Kreuzen und Strecken der kleinen Ärmchen ist die einfachste Übung. Das stärkt die Arme und Schultern und dehnt den Brustkorb. Wenn am Wickeltisch Gymnastik macht, muss man aufpassen, dass das Kind nicht vom Wickeltisch fällt, weil es schon sehr beweglich ist.
Deshalb immer unter Kontrolle halten. Es ist auch gesund, das
Baby oft am Bauch liegen zu lassen, weil durch die Bewegungen die Rücken und Nackenmuskulatur gestärkt wird. Wenn das Kleine am Rücken liegt, kann man auch mit den Beinchen „ marschieren“, das heißt, abwechselnd strecken und winkeln der Beine, das kräftigt die Bauchmuskulatur. Durch die abwechselnden Gymnastikübungen wird das Baby sicher viel Freude daran haben. Trotzdem sollte das Kind aber nicht überfordert werden. Denn meistens geht dann auch bei den Eltern der Ehrgeiz durch. Wenn das Baby quietscht und jauchzt, dann ist es ein Zeichen, das es gefällt und in Ordnung ist. Wenn das Kind größer wird ist der Wickeltisch für solche Übungen nicht mehr der richtige Platz, weil es zu eng wird. Dann kann man sich eine Decke auf den Boden legen und dort die Gymnastikübungen bzw. das Spielen fortführen. Hier macht das „ Schubkarren fahren“ so richtig Spaß. Dazu liegt das Kind auf dem Bauch, dann nimmt ein Erwachsener oder Elternteil die Schenkeln des Kindes und hebt es hoch. Wenn noch das Lieblingsspielzeug in Reichweite des Babys liegt, wird es versuchen darauf zuzukrabbeln.
Artikel wurde von Christoph Grill am 18.01.2010 eingereicht.