Der Herrengürtel als Modeschmuck
Die Herrengürtel haben heute bei vielen Männern die Hosenträger abgelöst. Allerdings ist es von der Entwicklungsgeschichte gar nicht mal so lange her, dass das Tragen von einem Gürtel in seiner heutigen Form in der Gesellschaft auch akzeptiert ist. Die Geschichte der Gürtel begann eigentlich aber schon in der Bronzezeit. Aus dieser Zeit fand man nämlich bei Ausgrabungen die ersten Gürtel. Diese Urformen wurden aus Metallgliedern und Kettenschnüren gefertigt. Schon damals verschloss man die
Herrengürtel im Übrigen mit einem Haken. Die Gürtelschnalle indes war eine Erfindung der Römer. Diese trugen Gürtel über ihrer Tunika. Im Mittelalter trugen dann sowohl Männer wie auch Frauen Gürtel. Die Adligen nutzten die Gürtel auch dazu, um dort ihr Schwert und ihre sonstigen Waffen einzuhängen. Es gab aber auch schon damals Schmuckgürtel. Anders als die Alltagsgürtel waren diese aus Brokat, Samt und Seide hergestellt oder aus anderen kostbaren Stoffen. Verziert waren diese mit Goldschmuck, mit Edelsteinen, mit Glasflüssen und auch mit kostbaren Stickereien.
Während man die Gürtel auch noch zu diesem Zeitpunkt meist auf der Bekleidung trug, verschwanden die Gürtel ab der Mitte des 16. Jahrhunderts unter der Bekleidung. Dies hatte auch letztlich ästhetische Gründe. Auch die Männer von heute zeigen nicht sehr gerne, dass ihre Hose nicht optimal passt. Die
Gürtelverschlüsse und der Gürtel selbst müssen natürlich optimal angepasst sein, um auch wirklich einwandfrei zu sitzen. Für den individuellen Look können Sie den eigenen Gürtel selbst anfertigen. Hierfür genügen in der Regel etwas Stoff und das passende Näh- und Schneidquipment. Schon können Sie eigene Ideen einfließen lassen und den Gürtel so nach Ihren Wünschen formen.
Artikel wurde von j.neuman am 15.01.2010 eingereicht.