Mauerwerkstrockenlegung in der Praxis
Nicht nur bei der Erbauung eines neuen Hauses, sondern auch bei der Altbausanierung ist es wichtig, dass das vorhandene beziehungsweise entstandene Mauerwerk ausreichend trocken ist. Wenn dies nicht der Fall ist, kann es sehr leicht zu gesundheitsschädlichen Schimmelpilzen kommen. Die Fachleute raten zum Beispiel bei einem Neubau, dass dieser, bevor er von außen verputzt wird, ausreichend Zeit zum Trocknen hat. Hierbei ist auch in Erwägung zu ziehen, unter welchen Bedingungen der Neubau hochgezogen worden ist. Wenn in der Bauphase wenig Regen gefallen ist, dann ist das Mauerwerk entsprechend trocken. Sollte der Neubau jedoch in einem regenreichen Jahr hochgezogen worden sein, so hat sich in den vermauerten Steinen Feuchtigkeit angesammelt, die erst einmal ausziehen muss. Auch nach dem der Innenputz auf die Wände gebracht wurde, sollte man dem ausreichend auf die
Mauerwerkstrockenlegung achten. Auch wenn es augenscheinlich trocken ist, befindet sich immer noch Wasser im Putz. Um sicher zu gehen, dass die Mauerwerktrockenlegung ausreichend fortgeschritten ist, kann man Messgeräte in Baumärkten ausleihen.
Hiermit lässt sich prüfen, inwieweit die Mauerwerkstrockenlegung vorangeschritten ist, damit man dann mit den weiteren Arbeiten fortfahren kann. Häufig haben auch ältere Bauwerke nasse Wände. Um hier die Feuchtigkeit herauszuholen, ist es ratsam, ein Gerät zum Trocknen der Räume zu organisieren und aufzustellen. Denn nur so kann man gewiss sein, dass die Feuchtigkeit aus den Wänden gewichen ist.
Mehr zu diesem Thema auf energieundbau.de in der Kategorie "
Erneuerbare Energien".
Artikel wurde von Steffen Auberg am 15.01.2010 eingereicht.