Haustiere für Kinder
Welches Kind hätte nicht gerne Haustiere? Es ist allerdings nicht so einfach, ihnen auch klar zu machen, dass Haustiere nicht nur nett anzusehen sind, sondern auch einiges an Aufmerksamkeit und Pflege benötigen, wenn man ein solches anschafft. Katzen und Hunde stehen an erster Stelle für die meisten Kinder, denn die sehen als Tierbabys ja ganz besonders niedlich und unbeholfen aus. Katzen haben jedoch ihren eigenen Kopf und das ist Kindern sehr schwer zu erklären. Wenn das
Kind die Katze streicheln möchte, dann möchte das zu dieser Zeit die Katze gerade nicht. Und umgekehrt kann es ganz genau so sein. Wenn die Katze gestreichelt werden möchte, dann ist das Kind nicht zu Hause, macht eben die Hausaufgaben oder schläft schon. Da sind
Hunde schon besser, denn bestimmte Rassen dieser Haustiere kuscheln immer und sind sogar abgerichtet als Therapiehunde im Einsatz. Auch wenn es keine blutrünstigen Monster sind, wie uns manche Zeitungsberichte weis machen wollen, so beschützen sie dennoch.
Denn wenn ein Hund als Haustier einmal mit dem Kind im Hause Freundschaft geschlossen hat, dann darf oftmals dieses Kind niemand mehr grob anfassen. Und da liegt oft der Unterschied zwischen Schein und Wirklichkeit für einen Hund, der manchmal nicht unterscheiden kann, ob es sich um kitzeln oder um ein Gerangel innerhalb der Familie handelt. Und meistens stellen sich Hunde dann zwischen Erwachsene und Kind. Der Hund weiß zwar nicht, was er jetzt in diesem Moment machen soll, denn er mag ja alle Familienmitglieder sehr, wird sich jedoch wahrscheinlich für die Hilfestellung des schwächsten in der Familie entscheiden, brummen, bellen, die Hand des Erwachsenen zwischen seine Zähne nehmen und den Erwachsenen vom Kind weg ziehen. Wenn die Familie im Garten Ball spielen will, dann wird sicherlich der Hund auch mitspielen wollen. Das mag dann dem Kind irgendwann einmal auf die Nerven gehen. Das sollte man wissen, bevor man sich ein Haustier anschafft.
Artikel wurde von Christoph Grill am 14.01.2010 eingereicht.