Die Insel Zakynthos
Zakynthos wurde mehr als 4 Jahrhunderte von den Venezianern beherrscht. Deren Einfluss ist auch heute an manchen Stellen auf der Insel, die eine Fläche von 406 Quadratkilometer hat, noch sichtbar. Bekannt ist die griechische Insel, die zur Inselgruppe der Ionischen Inseln gehört sicherlich vor allem dadurch, dass dort der Hauptnistplatz der vom Aussterben bedrohten, unechten Karettschildkröte ist. Zum Schutz der Tiere wurde sogar im Jahr 1999 ein Meeresnationalpark eingerichtet. Ein Teil des Strandes, wo die Tiere in der Nacht ihre Eier ablegen, wird täglich ab 19.00 Uhr komplett gesperrt.
Tierfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten, nicht nur wegen der Schildkröten, sondern zum Beispiel auch wegen der Delfine, die in den umliegenden Küstengewässern immer wieder beobachtet werden können.
Die Insel ist ein Gebiet in dem es häufig zu Erdbeben kommt, auch Tsunamis sind dort schon vorgekommen.
Die Inseleinwohner leben heute noch von der traditionellen Landwirtschaft, hauptsächlich vom Oliven- und Weinanbau, das Haupteinkommen der Insel bringt jedoch sicherlich auch hier der Tourismus.
Die Insel Zakynthos ist durch ihr ausgebautes Straßennetz gut von
Motorrad- und
Autofahrern zu nutzen. Auch Sehenswürdigkeiten, wie etwa die nur vom Meer aus zugängliche, weltbekannte Schmugglerbucht Navagio mit einem alten Schiffswrack, hat die Insel Zakynthos zu bieten.
Artikel wurde von Christoph Grill am 14.01.2010 eingereicht.