Die Halbinsel Chalkidiki
Chalkidiki wird eine Halbinsel auf dem Festland von Griechenland genannt. Diese liegt mit ihren drei Landzungen im Ägäischen Meer. Die Insel wird von ihren Bewohnern landwirtschaftlich genutzt, wobei fast die komplette Küste (ca. 522 km) vom Tourismus beherrscht wird. Der Reiz von Chalkidiki liegt sicherlich in der großzügigen Küstenlandschaft, mit ihren vielen Hotelanlagen und Vergnügungsmöglichkeiten, aber auch in den Natur belassenen, hügeligen Regionen, die zum Wandern oder Fahrradfahren einladen. Auch Campen kann man hier gut, es gibt eine Vielzahl kleiner und großer Campingplätze.
Die bekanntesten Tourismusorte auf der Halbinsel sind wohl Kassandra und Sithona. Diese kann man mittlerweile auch gut mit dem Auto erreichen, die Infrastruktur ist gut ausgebaut. Auch für
Motorradtouren eignen sich die Straßen, und die abwechslungsreiche Landschaft ist für einen Biker genau das Richtige. Einen direkten Flughafen gibt es jedoch nicht.
Chalkidiki ist eine der zahlreichen bewohnten Inseln von Griechenland.
Viele alteingesessene Griechen leben hier, aber auch einige Nord- und Mitteleuropäer haben sich auf der Halbinsel niedergelassen, wohl auch wegen des mediterranen Klimas und den
günstigen Lebenskosten.
Auch für Kulturliebhaber hat die Halbinsel Chalkidiki einiges zu bieten. Am bekanntesten dürfte wohl die Höhle von Petralona sein, da diese durch Funde von prähistorischen Menschen weltweit auf sich aufmerksam gemacht hat. Aber auch die Geburtsstätte von Aristoteles ist auf der Halbinsel Chalkidiki zu finden.
Artikel wurde von Christoph Grill am 14.01.2010 eingereicht.