Hundeerziehung - Kommandos
Die Kommandos, die einem Hund gegeben werden können, werden in zwei verschiedene Gruppen eingeteilt. Auf der einen Seite stehen daher die Sichtzeichen. Das sind Signale, die der Hund sehen kann und auf die er somit reagieren kann. Auf der anderen Seite befinden sich die Hörzeichen. Dabei handelt es sich um Befehle, die dem Hund verbal erteilt werden. Es gibt einige übliche Kommandos, die im Folgenden aufgeführt werden sollen.
- Platz: Der Hund soll sich hinlegen und auch liegen bleiben. In der Ausbildung eines Jagdhundes erfolgt dieser Befehl mit Hilfe einer Trillerpfeife. Der Hund soll sich dabei mit dem Kopf zwischen den Vorderpfoten niederlegen, eine wichtige Übung für die Unterwerfung des Hundes.
- Sitz: Der Hund soll sich hinsetzen.
- Steh: Der Hund soll aus der Bewegung heraus stehen bleiben. Auch ein Hund, der sich gerade aus dem Sitzen erhebt, soll mit Hilfe dieses Befehls am Ort verweilen.
- Bleib: Der Hund soll an einer Stelle bleiben und nicht weiter
laufen.
- Fuß: Der Hund soll ohne Leine nebenher
laufen.
- Aus: Der Hund soll etwas aus dem Maul geben, was er gefunden oder gefangen hat.
- Hier: Der Hund soll zum Rufenden kommen.
- Voraus: Der Hund soll sich nach vorn bewegen und zwar vom Hundeführer weg.
- Auf: Dieser Befehl wird benutzt, wenn der Hund loslaufen soll und sich gerade im Sitzen befindet.
Es gibt neben diesen doch sehr gebräuchlichen Begriffen eine Vielzahl weiterer Befehle, die in erster Linie bei Gebrauchshunden zur Anwendung kommen. Für den alltäglichen Hausgebrauch sind die oben genannten Kommandos völlig ausreichend. Gesprochene Befehle werden häufig durch sichtbare Zeichen ergänzt, etwa das Heben der Hand.
Artikel wurde von Christoph Grill am 14.01.2010 eingereicht.