Die Auswahl einer Sicherheitszentrale

 

Die Auswahl einer Sicherheitszentrale

Viele moderne Einbruchmeldeanlagen sind mit der Telefonleitung verbunden. Sie haben sie Wahl, eine Einbruchsmeldung an sich selbst oder an eine beauftragte Sicherheitszentrale aufschalten zu lassen. Diese veranlassen dann alles, was getan werden muss, fahren entweder selbst zum Objekt oder benachrichtigen die Polizeidienststelle in der Nähe. In der Regel ist dieser Service mit einer monatlichen Gebühr verbunden.
Eine solche Sicherheitszentrale kann als „Kommando Einsatzzentrale“ für Einsätze aller Art betrachtet werden. Hier laufen sämtliche Informationen und Meldungen zusammen von allen Objekten, die angeschlossen sind. Der Service umfasst neben dem Betrieb einer Notruf- und Serviceleistelle für Privat- und Geschäftskunden meist auch Beratung rund um das Thema Gefahrenmeldeanlagen, in der Regel jedoch nicht der Verkauf und die Montage einer solchen Anlage.
Selbst unter VdS zertifizierten Sicherheitszentralen, die dann meist als Vds-anerkannte Notruf und Serviceleitstellen firmieren, (Anerkennung Klasse A und C des Verbandes der Schadenversicherer (VdS) sowie über die Zertifizierung des Qualitätsmanagements nach DIN ISO 9001:2000), kann es qualitative Unterschiede geben.


Informieren Sie sich anhand der u.g. Checkliste, welcher Firma Sie die Sicherheit Ihres Hauses oder Ihres Firmengebäudes anvertrauen möchten.

Suchen Sie im Internet nach Sicherheitsfirmen (Suchwort: vds anerkannte Notruf- und Serviceleitstelle) in Ihrer Nähe. Lassen Sie sich das Leistungsportfolio zusenden.
Lesen Sie die Broschüre und machen Sie sich mit der Terminologie vertraut, damit Sie vergleichen können.
Informieren Sie sich bei Ihrer Hausratversicherung oder Gebäudeversicherung über Firmen, mit denen Ihre Versicherung zusammenarbeitet.
Erkundigen Sie sich bei Geschäftspartnern über deren Kontakte und Erfahrungen.
Fragen Sie bei der Firma, bei der Sie Ihr Alarmsystem gekauft und installiert haben lassen.
Erkundigen Sie sich bei der Polizeistation in Ihrer Nähe!
Nachdem Sie die Auswahl auf 2 oder 3 in Frage kommende Firmen reduziert haben, sollten Sie diese Firmen kontaktieren und einen Ortstermin mit einem Repräsentanten vereinbaren.
Wenn möglich, sollte Ihre Familie ebenfalls anwesend sein bei diesem Termin. Geht es Ihnen mehr um den Schutz eines Geschäftsgebäudes oder Ihrer Büroräume, sollte die Geschäftsleitung anwesend sein.
Fragen Sie den Repräsentanten, wie lange seine Firma schon aktiv im Geschäft ist.
Fragen Sie ihn nach Zertifizierungen und nach der Qualifikation der Mitarbeiter.
Fragen Sie nach, wie oft die Mitarbeiter geschult werden. Diese Schulungen sollten den technischen Hintergrund erweitern sowie Themen wie Krisenmanagement beinhalten.
Fragen nach den Operationszeiten des Sicherheitszentrums und ob die Firma auch außerhalb der normalen Dienstzeiten für Sie erreichbar ist.
Fragen Sie nach, ob das Sicherheitszentrum auch für Stromausfälle gerüstet ist und ob ein Backup System für solche Fälle existiert.
Der Berater sollte auf jeden Fall Ihr Haus oder die Geschäftsräume genauestens inspizieren können und evt. Empfehlungen für Verbesserungen des geplanten oder existenten Alarmsystems geben. Verbesserungsvorschläge, die auch für Laien verständlich erklärt und begründet werden können, sind ein gutes Zeichen dafür, dass Sie es mit einem Fachmann auf seinem Gebiet zu tun haben.

Hans Theis, Verkauf und Marketing OperationSicherheit.de

Artikel wurde von Hans Theis am 08.01.2010 eingereicht.

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