Dogdancing

 

Dogdancing

Das Dogdancing ist eine neue Art des Hundesport und – wie nicht gerade selten- kommt dieser Trend aus den Vereinigten Staaten. Wichtig dabei ist, dass der Hund der richtige Sportpartner ist, Mensch und Hund bilden ein Team. Sportgeräte oder besondere Ausrüstung sind nicht notwendig, wenn das Dogdancing ausgeübt werden soll.
Dogdancing stammt von der Sportart namens Obedience ab. Dabei kommt es darauf an, möglichst harmonisch und schnell bestimmte Befehle auszuführen. Für den Hund heißt das, dass er sich völlig unterordnen muss. Daher wird dieser Sport auch die „Hohe Schule der Unterordnung“ genannt. Züge des Obedience zeigen sich nun auch beim Dogdancing. Der Hund muss absolut gehorsam sein und es werden hohe Anforderungen an das Tier, aber auch an den Menschen gestellt. Allerdings verlangt das Dogdancing keinen so großen Gehorsam und keine so starke Unterordnung, wie das beim Obedience der Fall ist. Dogdancing ist sozusagen etwas freier in der Ausführung. Eingeübt werden spezielle Kunststückchen.

Dazu zählen unter anderem das rückwärtige Laufen, Seitengänge, Slalom durch die Beine des Hundeführers, Männchen machen, Drehungen oder Laufen auf zwei Pfoten mit den auf den Schultern des Herrchens abgelegten Vorderpfoten. Das alles wird in einer tänzerischen Choreografie verpackt und die Übungen werden zur Musik präsentiert.
Der Hundeführer kann sich normal bewegen und es tanzt nur der Hund, es ist aber auch möglich, dass die beiden sozusagen einen gemeinsamen Tanz vollführen. Der Hund bekommt keine lauten Befehle, sondern er soll allein durch kleine Zeichen und durch die Körpersprache seines Herrchens wissen, was er zu machen hat. Verbale Kommandos werden nur leise gegeben. Darin zeigt sich schon, wie absolut gehorsam das Tier sein muss und wie gut Mensch und Hund als Team eingespielt sein müssen.
Beim Dogdancing lassen sich viele Aspekte des normalen Tanzes der Menschen beobachten. So muss zum Beispiel der Rhythmus eingehalten werden, die Bewegungen müssen synchron sein und die Wechsel der Richtungen sollen fließend vonstatten gehen. Parallelen lassen sich zum Dressurreitsport ziehen. Traversalen zum Beispiel kommen hier ebenfalls vor, genau so, wie das Rückwärtslaufen des Tieres.
Durch das Dogdancing kann der Hund gut ausgelastet werden, er wird sowohl körperlich, als auch geistig gefordert. Hinzu kommt, dass er seinen Gehorsam beweisen muss, was sich auch hin den alltäglichen Situationen zeigen wird. Der Hund bekommt ein körperliches Training und somit eine größere Ausdauer.

Artikel wurde von Christoph Grill am 05.01.2010 eingereicht.

Die 10 neuesten Artikel

Die 10 beliebtesten Artikel