Hundesport
Die Bezeichnung Hundesport ist schon selbsterklärend. Es handelt sich dabei um den Sport mit Hunden, der zusammen mit dem Menschen ausgeübt wird. Das Ziel ist es dabei, die größtmögliche Harmonie zwischen den Beteiligten, also zwischen dem Menschen und dem
Hund, zu erreichen.
Viele Hundebesitzer wählen eine Art des Hundesports aus, damit sie sich selbst sportlich betätigen. Schließlich meldet sich nicht selten der innere Schweinehund, wenn der Mensch für sich allein
Sport treiben soll. Zusammen mit dem Tier macht es aber mehr Spaß und bietet zudem einige Herausforderungen. Darüber hinaus ist es vielen Hundebesitzern wichtig, ihren Hund entsprechend seinen Anlagen zu fördern und zu fordern. Zeigt sich zum Beispiel, dass der Hund besonders viel Bewegung braucht, was zudem für einige Rassen typisch ist, oder wird bemerkbar, dass das Tier neben der körperlichen auch eine geistige Förderung braucht, so bietet sich das Einschreiben in einem Hundesportverein an. Geistige Förderung meint, dass viele
Hunde geistig beschäftigt sein wollen, damit sie sich nicht langweilen.
Eine typische Rasse, der so etwas nachgesagt ist, ist der Labrador. Er will auch mal nach etwas suchen und Aufgaben gestellt bekommen, so dass er sich richtig gefordert fühlt. Wird ein Hund nicht ausreichend gefordert, so kann er die Langeweile teilweise auch in Aggressionen ausdrücken. Schon häufig ist ein Hund zum Beißer geworden, weil er einfach nur Langeweile hatte und sich auf diese Art und Weise ein Ventil gesucht hat. Einigen Hunden reicht es aus, vom Haus aus hinaus zu dürfen und über den Hof und das Grundstück zu stromern. Aber die meisten Tiere wollen auch etwas sehen und riechen, sie wollen alle Sinne beschäftigt haben. Dem muss ein Hundebesitzer Rechnung tragen. Wer nicht die Möglichkeit hat, dem
Hund täglich das ausreichende Maß an Förderung zu bieten, für den ist der Hundesport, der regelmäßig ein oder zweimal in der Woche ausgeübt wird, genau das Richtige. Hier trifft das Tier zudem auf Artgenossen und lernt, sich mit diesen ohne Aggressionen zu verständigen. Für den Besitzer des Tieres haben die Treffen den Vorteil, dass er hier Bekanntschaften schließen kann, er trifft auf Menschen mit denselben Interessen und kann sich auch über Probleme, die es eventuell mit seinem Tier gibt, austauschen.
Artikel wurde von Christoph Grill am 05.01.2010 eingereicht.