Der Gartenteich - ein Ökosystem mit einfachen Regeln

 

Der Gartenteich - ein Ökosystem mit einfachen Regeln

Und es gibt ihn doch, den idealen Gartenteich, der jedem Garten ein einzigartiges Klima voller Leben verleihen kann. Nützliche Ratschläge gibt es auch auf Outdoor-Traum.de. Hier kann man auch lesen was wäre wichtigund im Voraus zu wissen. Es geht hierbei um genau um vier Fragen.
Wo soll der Gartenteich angelegt werden?
Wasserpflanzen sind keine Nachtschattengewächse, Algen vermehren sich übermäßig bei direkter Sonneneinstrahlung. Die Lösung: Nur ein Drittel des Teiches ist beschattet und befindet sich in einer windgeschützten Lage. Am besten, Ihr Teich entsteht im späten Frühjahr - gleich zu Beginn der Wachstumsphase können die Wasserpflanzen in ihrer neuen Umgebung gedeihen.

Welche Wasserpflanzen gibt es und welche Besonderheiten haben sie?
Einerseits leben Pflanzen in einem Teich, die nur untergetaucht wachsen, zum Beispiel das Gemeine Hornkraut. Dieses gehört nicht zu den dekorativen Pflanzen im Teich, sondern es wächst wurzellos unter der Wasseroberfläche und ist für das ökologische Gleichgewicht im Teich von entscheidender Bedeutung.

Und andererseits handelt es sich natürlich um die Schwimmblattpflanzen - also die Blumen und Blüten, die einfach auf dem Wasser treiben. Dazu gehören natürlich die Seerosen. Diese brauchen sehr viel Wärme und Licht und mögen am liebsten ruhiges Wasser. Zwergrosen sind gut geeignet für flache Teiche, die nicht tiefer als 30 cm sind, andere Arten haben ihren idealen Lebensraum in Teichen mit einer Tiefe von 50 cm und mehr. Es dauert zwei bis drei Jahre, bevor Seerosen sich in eine neue Umgebung eingewöhnt haben. Auch gibt es noch eine andere Art von Schwimmpflanzen: Das sind die Muschelblumen. Diese jedoch brauchen eine Wassertiefe zwischen 20 cm und 60 cm - und zeigen dem Betrachter ihre samtartigen, smaragdgrünen Blätter an der Wasseroberfläche.

Welche Pflanzen sind für das Ufer die besten?
Zu den schönsten dieser Art gehören die Schwertlilien. Sie werden 80 cm hoch und gedeihen gut am Teichrand, wo es immer feucht ist. So können sie auch Überflutungen vertragen und bilden einen guten Windschutz. Bambusstauden gehören auch zu Sumpfpflanzen. Doch sie treiben stark und ihre Wurzeln können die Teichfolie angreifen. Deshalb dient Bambus eher dazu, an natürlichen Seen eine beeindruckende Atmosphäre zu bieten.

Welche Fische eignen sich für den Gartenteich?
Zunächst einmal der Goldfisch, der pflegeleicht ist und in einer Gruppe von bis zu sieben Einzeltieren lebt. Er braucht in einem Ökosystem keine zusätzliche Fütterung, weil er sich von allem ernähren kann. Der Bitterling (der sich ebenfalls selbst ernährt) legt seinen Laich in Muscheln ab. An diese sollte hier also gedacht werden! Die Elritze ist am ehesten für fließendes Wasser geeignet, ernährt sich von den dort lebenden Pflanzen und schwimmt ebenfalls in kleinen Gruppen.

Artikel wurde von Elke Lohre am 22.12.2009 eingereicht.

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