Perserkatzen - langhaarige Schönheiten

 

Perserkatzen - langhaarige Schönheiten

Perserkatzen gelten bei vielen Menschen als Innbegriff der Rassekatzen. Ihr Ursprung lässt sich bis ins frühe 17. Jahrhundert zurückverfolgen, als die ersten Perserkatzen von einem italienischen Forscher nach Europa eingeführt wurden. Man vermutet, dass die Rasse aus einer Kreuzung der türkischen Angorakatze entstanden ist. In den ersten Jahren wurden die Perserkatzen, damals noch als Angorakatzen bekannt, an Königs- und Fürstenhöfen gehalten und als Exoten bestaunt. Erst im 19. Jahrhundert begann die gezielte Zucht dieser Katzen.
Perserkatzen werden in über 60 Farben gezüchtet, alle Farben werden anerkannt. Die Augenfarbe variiert von orange bis kupferfarben. Es sind aber auch andere Farben möglich, so hat die weiße Perserkatze blaue Augen, die silberne Perserkatze dagegen grüne.
Durch Kreuzungen mit der Siamkatze entstand die Farbvariante der Colourpoints, die auch als „Maskenperser“ bezeichnet wird. Das Fell der Colourpoint ist hell, ihr Gesicht und andere markante Stellen ihres Körpers sind dunkel.

Die Augenfarbe ist ein dunkles Blau. Bei Colourpoints ist der Farbschlag weiß nicht anerkannt.
Die Perserkatze ist mittelgroß bis groß mit einem gedrungenen Körper, kurzen, stämmigen Beinen und großen Pfoten. Das auffälligste Merkmal dieser Rasse ist der runde Kopf mit der kurzen und breiten Nase und den kleinen, weit auseinander stehenden Ohren. Die Augen sind groß und ausdrucksvoll. Charakteristisch ist das lange, dichte Fell, das täglich viel Pflege erfordert, damit es nicht verfilzt.
Perserkatzen haben einen ausgeglichenen Charakter, sie lassen sich gerne verwöhnen. Durch ihre langes Fell und die dadurch nötige Pflege ist sie eher eine Wohnungskatze als ein Freigänger, der durch Feld und Flur streift.
Leider kam bei der Zucht der Perserkatze ein immer kürzeres Gesicht in Mode, so dass die Tiere heute meist ein Problem mit verengten Nasenöffnungen und Tränenkanälen haben.

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