Windsurfen lernen

 

Windsurfen lernen

Sie können am einfachsten Windsurfen lernen, indem Sie sich in einer der zahlreichen VDWS Surfschulen anmelden und einen Kurs belegen. Der „VDWS - Verband deutscher Wassersportschulen e.V.“ wurde schon Anfang der siebziger Jahre gegründet und ist ein Zusammenschluss der deutschen Wassersportschulen, um die Schulung der Windsurfing-Anfänger zu reglementieren und am Ende der Schulung nach erfolgreicher Prüfung den Windsurfing Grundschein auszugeben, der u.a. dazu berechtigt, an Surfschulen und Surfcentern Windsurfmaterial zu leihen und den Sport an jedem Windsurf-Spot auszuüben. Aber auch die Instruktoren werden vom VDWS ausgebildet und bekommen dann die Lizenz, Windsurfen zu schulen und Windsurfing Grundscheine auszugeben.

Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die wichtigsten Grundkenntnisse vermittelt wurden und der Windsurfer sich korrekt im Zusammenspiel mit anderen Wassersportlern auf dem Wasser und auch daneben verhält. So werden die Vorfahrtsregeln vermittelt, ebenso wie die einfachen Manöver Wende und Halse oder das „Höhelaufen“, so dass der Windsurfer wieder an den Ort zurücksurfen kann, von dem er gestartet ist.

Auch sind der Windkreis oder die Kurslehre Bestandteil der Ausbildung.

Neue Materialien, Surfboards und Segel haben dazu geführt, dass der ehemalige Trendsport heute eine Breitensportart ist und der Freizeitsportler in den Mittelpunkt des Interesses der Industrie gerückt ist. Was früher nur herausragenden Windsurfern auf den kleinen Funboards vorbehalten war, ist heute auch dem Freizeitsurfer auf dem Baggersee vergönnt. Kurze Surfboards mit viel Volumen und große aber handliche Segel ermöglichen das „Gleiten“ schon ab unter 4 Bft, und damit hohe Geschwindigkeiten und entsprechenden Fahrspaß. So sind die nahen Binnenreviere auch an durchschnittlichen Windtagen gute Surfreviere, um den Lieblingssport auszuüben.

Artikel wurde von Andreas Horn am 10.12.2009 eingereicht.

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