Der Dackel - der Klassiker unter den Hunderassen
Es gibt kaum eine Hunderasse, die einerseits so beliebt, andererseits aber so oft parodiert wird. Die Rede ist von dem
Dackel. Der witzige Vierbeiner wird von vielen Deutschen geliebt, von ebenso vielen Deutschen aber auch nicht wirklich ernst genommen. Dies zeigt sich zum Beispiel
an einem Trend aus den 70iger Jahren: dem
Wackeldackel. Diese Plastikfigur war damals in zahlreichen Autos zu sehen und ist bist heute ein beliebtes Accessoire.
Dabei wird der
Dackel zu unrecht so oft ins Lächerliche gezogen. Der
Teckel, wie er auch genannt wird, wurde ursprüngliche von Jägern zur Hasen- oder Dachsjagd mitgenommen (daher kommt übrigens auch der Name "Dachshund"). Auf einer solchen Jagd wurde der Dackel in den komplexen Dachbau geschickt. Das heißt, er war bei der Jagd komplett auf sich alleine gestellt und musste in dem Dachsbau alleine Entscheidungen treffen. Dass ein Dackel als schwer erziehbar oder als Dickkopf gilt, liegt also alleine daran, dass er über eine sehr hohe Intelligenz verfügt und über seinen eigenen Willen.
Heutzutage ist der Dackel immer noch als Jagdbegleiter anzutreffen, fristet in den meisten Fällen aber natürlich ein Leben als gemütlicher Familienhund, der ist nicht alzu hektisch mag. Deswegen ist der Dackel ideal für Menschen, die in Wohnungen leben und dem Tier keine täglichen, weitreichenden Spaziergänge ermöglichen können. Der durschnittliche Dackel ist mit dieser Situation voll und ganz zufrieden - ausgiebige Bewegung reicht, wenn sie ein mal pro Woche stattfindet.
Nach deutschen Rassestandards gibt es drei Dackelarten:
Kaninchendackel, Zwergdackel, Normalschlag. Von diesen 3 Arten gibt es wiederum drei verschiedene Haarvarianten: Langhaar, Rauhaar, Kurzhaar. Am häufigsten wird der Normalschlag-Dackel gezüchtet, wobei alle drei Haararten nahezu gleich beliebt sind.
Artikel wurde von Daniela Adra am 01.12.2009 eingereicht.