Studentenwohnung kaufen
Die Studentenwohnungen in Universitätsnähe sind für Studenten schier unbezahlbar geworden. Mit etwa 200 bis 300 Euro Miete pro Monat für ein Zimmer müssen Studenten auf jeden Fall rechnen. Die Bausparkassen dagegen weisen darauf hin, dass es sinnvoller sein könnte, ein Apartment in der Nähe der Uni zu kaufen.
Berechnet wurde das Ganze am Beispiel eines Einzimmer-Apartments in Regensburg. Dieses kostet im Kauf 35.000 Euro. Bei einem angenommenen Zinssatz von 4,5 Prozent und einer anfänglichen Tilgung von einem Prozent, kann der Student sein Apartment mit monatlich 160 Euro abstottern.
Somit erscheint der Kauf der
Studentenwohnung deutlich günstiger, als das Anmieten. Dennoch sollte nichts überstürzt werden. Denn generell gilt, dass auch hier eine genaue Untersuchung der Kosten einerseits und der möglichen Renditen andererseits Pflicht ist. Die Lage der Wohnung ist entscheidend, wenn es um die Entscheidung für oder gegen den Kauf geht.
Auch der allgemeine
Immobilienmarkt der jeweiligen Stadt sollte mit zugrunde gelegt werden.
Denn daraus lässt sich bereits erkennen, ob der Wert der Wohnung steigen wird. Wohnungen, die eine gute Verkehrsanbindung aufweisen und zudem in der Nähe der Uni liegen, sollten ihren Wert im Laufe der Zeit jedoch durchaus steigern können.
Wird also das Studium beendet und die Wohnung nicht mehr benötigt, etwa weil der neue Job in einer ganz anderen Stadt angesiedelt ist, kann die einstige Studentenwohnung nicht selten mit attraktiven Renditen verkauft werden.
Jedoch fallen auch bei einer Eigentumswohnung die üblichen Nebenkosten, wie zum Beispiel Strom, Heizung, Versicherung, Wasser, Abwasser an. Im Gegensatz zu einer Mietwohnung ist hier auch eine so genannte Instandhaltungsrücklage zu zahlen. Diese gehört zum Gemeinschaftseigentum vom gesamten Haus und kann beim eventuellen Verkauf der Eigentumswohnung nicht an den Einzahler zurückgezahlt werden.
Artikel wurde von Heiko Erxleben am 25.11.2009 eingereicht.