Hundefutter - Was ist zu beachten?
Dass Hunde unser Leben bereichern, steht außer Frage. Ebenfalls, dass treusorgende Hundehalter stets um die
bestmögliche Ernährung ihres Vierbeiners bemüht sind. Aber worauf kommt es bei der Auswahl von Tiernahrung an? Die Berücksichtigung folgender Hinweise kann zu einer sinnvollen Ernährung Ihrer Hunde beitragen.
Nassfutter oder Trockenfutter?
Grundsätzlich kann sowohl mit Nass- als auch mit Trockenfutter ein gesunder Speiseplan aufgestellt werden. Welche Variante gewählt wird, hängt einzig von den Vorlieben der Hunde und ihrer Menschen ab. Tiernahrung aus der Dose ist für beinahe alle Hunde eine Delikatesse. Das kann soweit gehen, dass anderes Futter völlig verschmäht wird. Da manch ein Hund zu wenig Wasser zu sich nimmt, kann bei diesem Sachverhalt zu einer Fütterung mit Nassfutter geraten werden. Hunde die hingegen viel trinken, müssen unter Umständen häufiger vor die Tür wenn sie nicht mit Trockenfutter gefüttert werden. In den meisten Fällen ist das Sättigungspotenzial der trockenen Variante dem der Dosennahrung überlegen.
Art- und altersgerechtes Füttern
Für sämtliche Lebensstadien Ihres Haustieres gibt es den Umständen angepasste Futtersorten. Die Jüngsten bekommen Welpenfutter, die Ausgewachsenen erhalten Hundefutter der Kategorie „Adult“ und jene Hunde, welche sich im letzten Lebensdrittel befinden, werden mit Seniorenfutter versorgt. Besonders fürsorgliche Hundehalter können auf Wunsch auch rassespezifische Tiernahrung erwerben. Dies ist aber im Regelfall für eine angemessene Ernährung nicht von Nöten.
Spezialfutter für den speziellen Hund
Bei aktiven oder übergewichtigen Hunden empfiehlt sich die Gabe von Spezialfutter. Für jeden Typus sind allerlei Sorten Trocken- sowie Nassfutter im Handel erhältlich. Je nach Aktivität des Tieres können beispielsweise Kraft- oder Lightfutter die richtige Wahl für Ihren Hund sein. Einige Hunde leiden an Allergien und müssen deshalb bestimmte Futtersorten meiden. Welche Futtersorten in solchen Fällen in Frage kommen sprechen Sie bestenfalls mit einem Tierarzt Ihres Vertrauens ab.
Inhaltsstoffe beachten
Grundsätzlich sind unbekannte Hundefuttersorten einer sorgfältigen Überprüfung sämtlicher Inhaltsstoffe zu unterziehen. Viele Hersteller von Tiernahrung fügen ihren Produkten Zucker hinzu. Besonders in Nassfutter der niedrigen Preisklasse ist diese ungesunde Zutat häufig enthalten. Die Fütterung zuckerhaltiger Produkte kann zu Diabetes, Grauem Star sowie Übergewicht führen und sollte tunlichst vermieden werden. Außerdem ist es ratsam darauf zu achten, dass das Futter möglichst keinerlei Sojaeiweißprodukte oder minderwertige Tier- bzw. Knochenmehle beinhaltet. Die dort enthaltenen Proteine erfüllen die Anforderungen an eine vollwertige, artgerechte Ernährung in der Regel nicht. Wesentlich bessere Qualität weist das tierische Eiweiß jener Hundefuttermarken auf, deren Fleisch aus Schlachtungen stammt, die ausschließlich der Herstellung von Tiernahrung dienen.
Artikel wurde von Anne Kluck am 24.11.2009 eingereicht.