Der Boxsack - bei vielen Sportarten einsetzbar

 

Der Boxsack - bei vielen Sportarten einsetzbar

Boxsack ... der Name suggeriert, dass Boxsäcke vor allem als Trainingshilfe für den klassischen Faustkämpfer gedacht sind. Das stimmt schon lange nicht mehr. Denn Boxsäcke - bzw. Abarten davon -, werden heute ebenso im Power-Workout genutzt. Zudem haben sie schon lange in Karate- und Taekwondo-Schulen ihren Einzug gehalten, wo das Leder von den barfüßigen Kampfkünstlern mit sämtlichen „Waffen“, die der menschliche Körper zu bieten hat (also auch Ellbogen, Handkanten oder Füßen), attackiert wird.

Dabei wird vor allem nach einer ausführlichen Boxsack Kaufberatung die Tatsache geschätzt, dass der schwingende Boxsack kein starres und unbewegliches Ziel abgibt. Daher dient er nicht allein der Abhärtung, sondern kann ebenso zum Auspendeln eines Angriffs (wenn der Sack zurück schwingt) wie auch für ein ausgefeiltes Ziel- und Treffertraining genutzt werden!

Tatsächlich ist auch die Bezeichnung „Sack“ ein wenig missverständlich, da das traditionelle Übungsgerät der Boxer heute in vielen Formen, Ausführungen und Farben gekauft werden kann:
Da gibt es in der Tat die typischen, röhrenförmigen Säcke, die traditionell an der Decke des Boxgyms (oder der Karateschule) aufgehängt werden.

Sie haben einen Durchmesser von etwa 30 Zentimetern und sind gut einen Meter lang.

Wobei Karate-Kämpfer oder Kickboxer häufig die Langversion (von 150 oder mehr Zentimetern) bevorzugen, da sich so besser Tritt-Techniken in unterschiedlicher Höhe einstudieren lassen!
Das Gewicht solcher Säcke liegt - je nach Größe -, zwischen 30 und 50 Kilogramm. Eine stabile Befestigung an der Decke ist daher quasi Pflicht.

Mitunter findet man noch Boxsäcke, die tatsächlich traditionell mit Sand befüllt sind. Neben dieser herkömmlichen Füllung besteht das „Innenleben“ jedoch häufig aus Schaumstoff und/oder Stoffresten, besonders dann, wenn der Sack leer gekauft wurde und von den Trainierenden selbst ausstaffiert wurde.

Relativ neu und schon ein ziemlicher Luxus sind Waterbags, mit Wasser gefüllte Boxsäcke, die als besonders gelenk-schonend gelten. Schließlich kann die Härte des „Sparringspartners“ hier durch stärkeres Befüllen oder Wasserablassen variiert werden!

Wie schon angedeutet, gelten zudem (zumindest im weiteren Sinne) Boxbirnen, die mit beiden Fäusten bearbeitet werden können oder - unter der Decke fixiert -, für die Sprungtritte des Taekwondo-Kämpfers ein schwieriges Ziel abgeben, als „Boxsäcke“.

Wie auch immer er geformt sein mag, da das Training am Boxsack nicht nur Schlagkraft, sondern ebenso jede Menge Kondition aufbaut, wird er heute auch gerne in Fitness-Studios genutzt. Hier häufig in Form von stehenden Boxsäcken, die aus einer Halterung und einem wasser- oder sandgefüllten Fußteil bestehen, über das dann die eigentliche Schlagfläche gestülpt wird.

So lässt sich der „Boxsack“ leicht auf- und abbauen, wenn die Trainingsfläche später für andere Kurse benötigt wird.

Artikel wurde von Sebastian Müller am 20.11.2009 eingereicht.

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