Strasssteine
Die Aufzählung aller Farben, Formen und Anwendungsmöglichkeiten von
Strasssteinen würde Seiten füllen. Es gibt unendlich viele, es gibt sie in allen Farben und vielen Formen. Kaum ein Lebensbereich, in dem man
Strasssteine nicht verwenden und ihre Vorzüge nutzen könnte.
Was macht
Strasssteine so faszinierend? Es ist wahrscheinlich dieser ganz spezielle Glanz, das Funkeln und Glitzern, was die Faszination ausmacht. Die meisten Menschen mögen solch bunte Pracht. Zudem haben die
Strasssteine eine ganz bewundernswerte Eigenschaft: Sie verbreiten bunten Glanz und Glamour, ohne dabei billig oder gewöhnlich zu wirken.
Das gilt und galt schon immer für die weißen und farblosen
Strasssteine, die ihr Erfinder Georg Friedrich Strass im 18. Jahrhundert herstellte. Damals waren diese Steine von so hoher Exklusivität, dass ausschließlich der Hofstaat König Ludwigs XV sich mit Schmuck aus diesen Strasssteinen schmücken durfte und konnte.
Georg Friedrich Strass avancierte sogar zum Hoflieferanten für Schmuckstücke aus Strass.
Heute sind die
Strasssteine zum Glück nicht mehr so exklusiv. Es gibt zwar noch ungewöhnliche Anwendungen, so beispielsweise als Körpertattoo oder auf Fingernägeln. Auch sind die Kleider der Tänzerinnen beim Turniertanzsport oft sehr aufwendig mit den funkelnden Strasssteinen besetzt, was ihre Besonderheit, die Eleganz der Trägerin und ihrer Sportart sehr deutlich macht.
Doch auch in die weniger außergewöhnliche Bereiche des Lebens können Strasssteine ein wenig Glanz und Luxus bringen. Das tun sie auch, denn inzwischen werden sie kaum noch aus Bleiglas hergestellt, sondern eher aus Acryl. Das macht sie leichter, und Dank der vielen speziellen Kleber können sie ohne Probleme angenäht, aufgeklebt oder aufgebügelt werden. T-Shirts, Schuhe, Handys, sogar die Zahnbürste – die vielen Farben und Formen der
Strasssteine machen all das zu ganz individuell gestalteten Gegenständen.
Artikel wurde von Martin Götzfried am 14.11.2009 eingereicht.