Junischnee – Baum der 1000 Sterne
Der bei uns als Junischnee bekannte Strauch trägt die botanische Bezeichnung Serissa foetida, bzw Serissa japonica. Die Heimat dieses, bis zu 80cm hoch werdenden Strauches, sind subtropische, feuchte Gebiete von Indien, Japan und China. Der Strauch ist immergrün und trägt im Sommer eine Vielzahl an weißen Blüten. Dieser Eigenschaft verdankt Serissa foetida die Beinamen
Junischnee bzw. Baum der 1000 Sterne.
Bei uns bekannt ist Junischnee vor allem als Bonsai. Da Serissa foetida wuchsstark ist und einen stärkeren Schnitt gut verträgt ist er unter subtropischen und feuchten Bedingungen leicht zu kultivieren. Unter gemäßigten Klimagebieten ist Junischnee aufgrund seiner Ansprüche hinsichtlich Temperatur und Luftfeuchtigkeit allerdings schwieriger in der Pflege. Serissa foetida ist nämlich nicht winterhart und muss deshalb im Winter im Inneren gehalten werden. Hier reagiert der Strauch allerdings sehr empfindlich auf Lichtmangel und eine geringe Luftfeuchtigkeit, wie sie in Wohnräumen allgemein üblich ist.
Für Anfänger ist Serissa foetida deshalb nicht der geeignete Bonsai. Hier gibt es sehr viel einfach zu pflegende Arten wie zum Beispiel Ficus benjamina oder
Fukientee. Diese sind wuchsstark, robust und relativ tolerant gegenüber kleinen Fehlern bei der Pflege. Und wenn man mit diesen Pflanzenarten erste Erfolge gefeiert hat, kann man sich ja neuen Herausforderungen zum Beispiel in Form eines Junischnees stellen.