Energie in Bürgerhand – wir stellen alles auf den Kopf!

 

Energie in Bürgerhand – wir stellen alles auf den Kopf!

Energie in Bürgerhand – wir stellen alles auf den Kopf!

Die Initiative "Energie in Bürgerhand" (kurz EiB) ist angetreten mit dem Ziel, bundesweit möglichst viele Bürgerinnen und Bürger für eine Beteiligung an der Genossenschaft i.G. zu gewinnen. Über das Genossenschaftsmodell will sie sich an der Energiegesellschaft Thüga beteiligen. E.ON hat am 12. August 2009 ihre Tochtergesellschaft Thüga an zwei Stadtwerkskonsortien verkauft. Gerade jetzt kommt es nach dem Verkauf der Thüga darauf an, die finanzielle Bürger/Innenbeteiligung auf eine möglichst breite Basis zu stellen.

Das Bündnis kämpft für die Demokratisierung der Energiewirtschaft ebenso, wie für eine nachhaltige Energieerzeugung, z.B. Solarstrom, für gerechtere und durchschaubare Strompreise, und hofft dabei zusätzlich noch Rendite zu erzielen.

Beim Projekt "Energie in Bürgerhand" kann sich jeder Bürger/In persönlich beteiligen und zwar über den Erwerb von Genossenschaftsanteilen zu je 500 Euro. Die Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" i.

G. hat bereits in den ersten 4 Monaten eine beachtliche Summe von rund 20 Millionen Euro von mehr als 3000 Menschen auf Treuhandkonten gesammelt. Das ist mehr als nur ein Achtungserfolg. "So sollen Millionenbeträge nicht länger in Konzernkassen versickern, sondern zurück in die Taschen der Bürger vor Ort fließen" gibt sich die Genossenschaft selbstbewusst und klar strategisch orientiert.

"Wir haben die einmalige Chance von unten her einen ökologischen Energiekonzern aufzubauen. Die Zeit ist reif dafür, dass Energiepolitik nicht mehr von oben verordnet wird" verkündete Dr. Michael Sladek, Arzt, Mitarbeiter der EWS Schönau und Aufsichtsratsvorsitzender der EiB, auf der Pressekonferenz vor der Anti-Atom-Demo am 05.09.2009 in Berlin.

Es ist ein tolles Gefühl über den Kauf eigener Genossenschaftsanteile als Einzelner aktiv werden zu können und als Bürger/In nicht mehr nur eine abwartende, reagierende Haltung einnehmen zu müssen, sondern selbst agieren zu können. Man darf über den weiteren Verlauf dieser Initiative gespannt sein und auf möglichst viele begeisterungswillige Unterzeichner/Innen hoffen!


Weitere Infos und Presseberichte zur Initiative:
http://www.energie-in-buergerhand.de/Presseschau.189.0.html


Jens Mannheim (jensmannheim@yahoo.de)

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