Wie sich der Musikkonsum verändert hat
Früher war der Kauf von Musik gar nicht anders vorstellbar, als dass man einen Tonträger wie etwa eine Schallplatte oder eine Kassette erwirbt. Doch im Zeitalter der "mobilen Endgeräte", der Internetverbreitung und des Mp3-Standarts sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.
Heutzutage gibt es bereits einen großen Teil an Musikkonsumenten, die der Meinung sind überhaupt keine physikalischen Datenträger mehr zu benötigen. Stattdessen wird bei der Beschaffung von Musik an
MP3 downloaden gedacht. In einen Plattenladen oder ein Kaufhaus zu gehen um sich die neusten Charts oder alte Klassiker auf CD zu holen, ziehen heutzutage immer weniger Leute in Erwägung. Ist es doch für Nutzer moderner Mp3-Player oder auch Mp3-Handys weitaus praktischer die Lieblingsmusik im Dateiformat vorliegen zu haben.
Für den MP3 Download haben sich im Internet verschiedene Plattformen etabliert. Früher waren sie noch zu einem großen Anteil illegal, doch inzwischen wurde aufgeräumt und auch bei den meisten Konsumenten sind ein Gespür sowie eine gewisse Sensibilität für Urheberrechte angekommen.
Somit werden legale Plattformen für den Musikdownload inzwischen intensiver genutzt als jemals zuvor.
Dabei kann man sich einfach einzelne Mp3s nach persönlicher Auswahl kaufen und dann herunterladen oder gleich eine pauschale Flatrate abschließen, bei den man Monatlichen einen fixen Betrag überweist und dafür im (nahezu) uneingeschränkten Ausmaß konsumieren kann. Solche Flatrates beginnen bereits bei etwa 10 Euro monatlich, sind aber je nach Anbieter und Vertragsart recht unterschiedlich ausgestattet. Doch in vielen Fällen erwartet einen hier eine schier unbegrenzte Auswahl an abertausenden Mp3s, die die neusten Charts, 90er, 80er und 70er Jahre Musik beinhalten und vieles mehr. Auch Hörspiele sind oft inklusive.
Artikel wurde von Frank Hageberger am 08.10.2009 eingereicht.