Die Adlerschwinge Eibe – eine wunderschöne, aber giftige Pflanze
Es gibt Pflanzen, die sind wunderschön anzuschauen, doch bei ihnen ist Vorsicht geboten, da sie giftig sind. So auch die wunderschöne, immergrüne
Adlerschwinge Eibe. Die Adlerschwinge Eibe gehört zu der Pflanzenart der
Eibe und ist oftmals auf Friedhöfen, Parkanlagen und Gärten zu finden. Diese Eibe ist dadurch auf solch großen Flächen zu finden, da sie kaum Pflege benötigt und auch im Vergleich zu anderen Pflanzen nicht geschnitten werden muss.
Durch ihre schöne Wuchsform hat die Adlerschwinge Eibe ihren Namen erhalten, denn die Seitenäste dieser Eibenart stehen waagerecht ab und hängen an den Spitzen nach unten hin herunter, teilweise sind die Seitenzweige durchhängend.
Abhängig von ihrem Standort, wachsen Eiben generell entweder als Strauch oder auch als Baum, je nach Standort kann die Eibe bis zu 15 Metern hoch werden, was jedoch in Mitteleuropa zu einer Seltenheit zählt. Im Kaukasus dagegen gibt es Eiben, die eine Höhe von 32 Metern erreichen, auch im nördlichen Teil der Türkei erreichen manche Eiben eine Wuchshöhe von knapp 20 Metern.
Die immergrüne Eibe besitzt ein sehr gutes Ausschlagvermögen, so dass sie häufig als Sichtschutz gepflanzt wird, da sie relativ wenig Pflege braucht. Gerade in der Barockzeit war die Eibe in vielen Gärten zu sehen, vor allem in den Gärten in Versailles. Früher als auch heute wird die Eibe auch gerne für Formschnitte verwendet, es können die verschiedensten Figuren aus hier geschnitten werden. Vor allem in England sieht man wahre Eibenwälder, die als Labyrinthe gestaltet wurden und Jahr für Jahr viele Besucher anlocken. Doch auch in Würzburg gibt es einen Schlossgarten, der sich aus Eibenhecken zusammensetzt.
Artikel wurde von Elke Lohre am 22.07.2009 eingereicht.