Die Geschichte von Reely
Im RC Modellbausport gibt es hauptsächlich drei Arten von Modellbauern. Der Einstiegsmodellbauer, der Gelegenheitsfahrer (in einschlägigen Foren auch Schönwetterfahrer genannt) und den Freak. Dem Freak ist nichts zu teuer und billiges Kunststoff, kommt ihm nicht ans RC Car. Flugzeugaluminium ist für ihn das Wunderelement wie Gold für den Normalsterblichen. Für ihn zählt auch nur eine Klasse, die Königsklasse des RC Car Sports, der Maßstab 1:6! Nun will der Normalsterbliche Modellbauer auch in dieser Klasse mitmischen nur sind für ihn 2000 – 3000 Euro für den geringen Nutzen indiskutabel. Hier schöpft nun die Marke
Reely sein potenzial aus. Und bringt Modelle für den 1:6er Markt hervor die sogar erschwinglich sind. 300 Euro für einen
Reely Carbon Fighter lassen einen Einsteiger leichter das Portemonnaie zücken als ein vergleichbarer Ansmann jenseits der 2000 er Grenze. Dieser Carbon Fighter protzt nur so mit seinen Leistungsdaten. 30 ccm mit knapp 3 PS und einem Gesamtgewicht von knapp 10 kg sprechen da für sich! Eine riesige Fangemeinde hat sich mittlerweile auch schon um den Fighter geschart.
Diese versteht es, dieses Modell aus dem Billigsegment des Modellsports in höchste Leistungsklassen zu hiefen. Erste Anlaufpunkte des Tunings sind Vergaser, Luftfilter und Auspuff des größten Reelies ,den es bisher gab. Weitere Maßnahmen sind Vortriebssteigerungen am Fighter hierfür wird der 2WD Antrieb auf einen 4 WD Antrieb aufgewertet. Die wahren Freaks verpassen dem Modell von Reely noch ein sattes Alu-Tuning, welches noch mehr Stabilität verspricht. Die Krönung des Ganzen wäre wohl ein Hubraum Tuningsatz, der dem Fighter richtige 30ccm verpasst.
Artikel wurde von Patrick Mehner am 30.04.2009 eingereicht.