Bilder digital aufbereiten - ohne Photoshop?
Unsere Gesellschaft lebt im Zeitalter der digitalen Erschwinglichkeit - Technik als günstiges Massenprodukt. Digitale Fotoapparate zum Beispiel gibt es schon in den unteren Preisklassen - und das bei immer besserer Qualität. Ausreichende Bildqualität auf jeden Fall, wenn es Familien- und Urlaubsfotos geht. Doch wer kennt das nicht - da macht man ein schönes Portrait-Foto von seinem Sohn oder seiner Enkelin und im Hintergrund sind Menschen zu sehen, die man nicht kennt und die man nicht auf dem Bild haben möchte. Profis würden jetzt sagen: Nimm doch den Photoshop und bearbeite das Foto so lange, bis es zum gewünschten Bild wird, damit es in einem schönen
Bilderrahmen auch die verdienten, staunenden Blicke erntet.
Das Computerprogramm Photoshop von Adobe hat nur einen Nachteil - es ist ein Profi-Bildbearbeitungs-Programm mit entsprechendem Preis. Sicherlich, es gibt auch die Essential-Version, um einiges billiger. Wer aber kein Geld für Software ausgeben will, dem sei das Bildbearbeitungsprogramm "gimp" empfohlen.
"Gimp" ist ein open-source-Programm (das heißt: man kann es gratis downloaden), das beständig weiterentwickelt wird und im Heimanwendungsbereich weitestgehend ähnliche Funktionen hat wie der Photoshop. Zwar ist die Programmoberfläche anders gestaltet und Kenner der Adobe - Produktreihe werden ein wenig brauchen, um sich zurecht zu finden, aber nach einer kurzen Einarbeitszeit sind die Familien- und Urlaubsfotos schnell aufbereitet, und das völlig umsonst. Dann heißt es nur noch, das Bild drucken zu lassen, einen schönen Bilderrahmen finden, z.B. bei
arsvendo.de und fertig ist die Erinnerung.
Das Programm "gimp" steht zum Download bereit unter: http://www.chip.de/downloads/GIMP_12992070.html.
Viel Spaß beim ausprobieren.
Daniel Kiel
dankiel@gmx.de