Energie sparen

 

Energie sparen

In vielen Eigenheimen sind noch veraltete Heizungsanlagen installiert, dadurch entstehen Jahr für Jahr unnötige Energiekosten. Damit diese Kosten gesenkt werden können, empfiehlt es sich, die alte Umwälzpumpe / Heizpumpe auszutauschen. Die alten Umwälzpumpen laufen meistens mit maximaler Leistung, dagegen sind elektronische Pumpen kostengünstiger, da diese wesentlich effizienter arbeiten.
Bei hohen Außentemperaturen wird die Leistung bei den elektronischen Heizpumpen automatisch zurück gefahren, denn sie sind in der Lage auf die verschiedenen Druckdifferenzen innerhalb der Heizungsanlage zu reagieren. Der Vorteil bei diesen Pumpen liegt darin, dass kein unnötiges Heißwasser umgewälzt und somit auch kein unnötiger Strom verbraucht wird.
Besitzer veralteter Anlagen sollten sich über einen Austausch des Heizkessels einmal Gedanken machen, denn alte Gas- oder Ölheizkessel arbeiten mit viel zu hohen Temperaturen. Durch die heißen Abgase wird wertvolle Energie, sinnlos zum Schornstein hinaus geheizt.

In den meisten Fällen heizen die alten Kessel noch den Keller oder den Heizungsraum erheblich mit auf.
Eine Fußbodenheizung ist in einer Mietwohnung heute noch ein Luxus aber in Einfamilienhäusern und Reihenhäusern meist schon Standart und auch eine Alternative, um die Heizkosten zu senken, denn sie arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen von nur ca. 40 Grad. Herkömmliche Heizungen dagegen benötigen einen Vorlauf von ca. 60 Grad, damit ist die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung deutlich im Vorteil. Das Heizungswasser muss nicht so stark aufgeheizt werden und somit lassen sich die Kosten für die Heizung deutlich senken.
Es gibt weiterhin noch die Niedrigtemperatursysteme, sie sind weit wirtschaftlicher, doch auch schon wieder von einer sparsameren Technik überholt, von der Brennwerttechnik. Brennwerttechnik gibt es für Gas und Öl, besonders die Gasbrennwertgeräte sind am effektivsten. Bei der Brennwerttechnik werden die heißen Abgase genutzt, um zusätzliche Energie zu erzeugen.
Eine weitere Einsparung der Energiekosten kann mit der Abschaltung der Wasserpumpe erzielt werden. Die Wasserpumpe muss nicht immer im Dauerbetrieb laufen, das verursacht nur unnötige Kosten und einen erhöhten Verschleiß der Pumpe. Durch das Abschalten ist dennoch genügend warmes Wasser im Speicher vorhanden. Wer Energie sparen möchte, sollte einen kritischen Blick auf die eigene Heizungsanlage werfen, es kann sich lohnen.

Artikel wurde von Klaus Neumann am 23.03.2009 eingereicht.

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