Entstehung von Bernsteininklusen

 

Entstehung von Bernsteininklusen

Viele kennen den auf Michael Crichton Roman basierenden Film Jurassic Parc. In diesem entnehmen Forscher einer Stechfliege Blut, die vor vielen Millionen Jahren in Bernstein eingeschlossen wurde um aus der gewonnenen DNA längst verstorbene Tiere zu klonen.

Doch wie kommt es dazu? Treten bei Bäumen äußere Verletzungen auf, so sondern diese ein Harz ab um die betroffene Stelle zu verschließen. Das Harz ist zähflüssig und sehr klebrig. Dadurch bleiben oft Pflanzenreste darin kleben. Selten auch kleinere Lebewesen, die nicht genügend Kraft besitzen sich zu befreien. Das Harz umschließt diese dann teilweise oder vollständig und erhärtet mit der Zeit. Da es luftdicht verschließt und antiseptische Wirkung besitzt verwesen die Inklusen nicht. Im Laufe von vielen Millionen Jahren entsteht dann unter Druck und ohne die Zufuhr von Luft Kopal der weiter oxidiert zu Bernstein.

Sollte man heute einmal das Glück haben und Bernstein mit tierischen Einschlüssen finden, kann man je nach Größe und Art davon ausgehen, dass man ein kleines Vermögen in den Händen hält.

So wurde z.B. Ende 2008 ein kleiner in Bernstein eingeschlossener Skorpion, der Nahe der Ostsee gefunden wurde, für 35 Tausend Euro verkauft.


Artikel wurde von Christian Groth am 13.03.2009 eingereicht. E-Mail: info@mybernstein.de

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