Das Ordnungssystem für Kopfschmerzen
Kopfschmerzen beeinträchtigen die
Lebensqualität eines Menschen sehr. Mitunter sind sie so stark, dass der Betroffene seiner Beschäftigung im Arbeitsleben und auch im privaten Bereich nicht mehr nachgehen kann. Auch sind die Schmerzen nicht bei jedem Menschen gleich stark ausgeprägt. Es gibt
verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Die internationale Kopfschmerzgesellschaft hat sich 2003 zu einem Ordnungssystem geeinigt und die Kopfschmerzarten in zwei großen Gruppen unterteilt. So gibt es die
sekundären und die primären Kopfschmerzen.
Bei den
primären Schmerzen im Kopfbereich ist der Schmerz gleichzeitig auch die Erkrankung. Dieser Kopfschmerz wird innerhalb der Familie vererbt, die Spannungskopfschmerzen und die Migräne sind die häufigste Art, unter denen betroffene Menschen leiden.
Der
sekundäre Schmerz im Kopf tritt als Begleiterscheinung einer anderen bestehenden Krankheit im Körper auf.
Eine Migräne macht sich durch einen pulsierenden, attackenweise sehr starken Schmerz, der oft auch nur einseitig ist, bemerkbar.
Die Schmerzen können bis zu vier Stunden anhalten und der Betroffene verträgt in dieser Zeit kein Licht, Übelkeit und Erbrechen können auftreten, der Schmerz verstärkt sich bei der kleinsten Bewegung und der Betroffene reagiert sehr empfindlich auf Gerüche.
Eine sehr verbreitete Art von Kopfschmerz sind die Spannungskopfschmerzen. Der Schmerz befindet sich im ganzen Kopf, ist dumpf, drückend und mittelschwer. Auch tritt keine Schmerzverschlimmerung auf, wenn sich der Betroffene bewegt, sodass unter Umständen die Beschäftigungen nicht beeinträchtigt werden.
Eine dritte Art von Kopfschmerzen ist der Cluster-Kopfschmerz. Er tritt vorwiegend nur bei Männern auf, die Schmerzen halten von dreißig Minuten bis zu zwei Stunden an und können auch öfter hintereinander auftreten. Sie sind in der Regel nur einseitig und sehr stark im Schmerz an sich, so dass der Betroffene nicht in der Lage ist einer Beschäftigung nachzugehen. Begleitet wird dieser Schmerz von „Nasenlaufen“ und „Augentränen“. Diese Art von Kopfschmerzen gibt es nur sehr selten.
Um die Frage zu klären ob es sich nun um „Migräne“ oder „Spannungskopfschmerzen“ handelt, sollte eine Art Tagebuch über den Schmerzverlauf geführt werden. Durch eine eingehende Untersuchung bei einem Arzt lässt sich dann die genaue Form klären und behandeln.
Weitere Informationen erhalten Sie auf www.schmerzen-weg.com.
Artikel wurde von Roger Mathis am 30.12.2008 eingereicht.