Autogas – die umweltfreundliche Alternative?

 

Autogas – die umweltfreundliche Alternative?

Unter Autogas wird das Flüssiggas in den Verbrennungsmotoren der Fahrzeuge verstanden. Allerdings ist dieses Flüssiggas nicht mit dem Kraftstoff Erdgas gleichzusetzen. Das Autogas wird für Otto-Motoren verwendet und ist wesentlich umweltfreundlicher und preiswerter als Benzin. Der Schadstoffausstoß beträgt gerade mal 20 Prozent der Menge, die durch Benzin erzeugt wird. Es werden beim Flüssiggas im Vergleich mit dem Benzin nur 15 Prozent Kohlendioxid ausgestoßen. Allerdings weist Autogas eine geringere Dichte als Benzin auf, weshalb der Verbrauch etwa 20 Mal höher ist.
Alle Fahrzeuge, die einen Ottomotor besitzen können ohne großen Aufwand auf Autogas umgestellt werden. Mittlerweile gibt es in Deutschland über 2100 Autogas-Tankstellen, so dass sich eine Umrüstung lohnt. In anderen Ländern gibt es wesentlich mehr Gastankstellen, da diese in diesem Bereich viel fortgeschrittener sind.
Da sich die Dichte und die Masse des Autogases je nach Temperatur ändern, kann es beim Abrechnen an der Gastankstelle zu Problemen kommen.

Desto höher die Temperatur, desto niedriger ist die Gasmasse. Daher wird gefordert, dass die Literpreise nur bei einem gesetzlich festgelegten Standarddruck und einer bestimmten Standardtemperatur gelten.
Entgegen aller Gerüchte stellt Autogas nach Angaben des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs e.V. (ADAC) kein Sicherheitsrisiko bei Unfällen dar. Der ADAC betont, dass durch Praxistests herausgefunden wurde, dass Fahrzeuge mit Benzin nicht sicherer sind als Fahrzeuge, die mit Autogas betrieben werden.

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