Burton Snowboards sind nach wie vor gefragt
Neben dem Skifahren hat sich das Snowboardfahren zu einer der beliebtesten Wintersportarten entwickelt. Anfang des 20igsten Jahrhunderts entstand in Europa bereits der Monogleiter zum Hinabgleiten verschneiter Hänge. Er diente aber nur zu privaten Zwecken und fand nicht den Weg in die Öffentlichkeit. In den 1990iger Jahren entstand dann in Amerika das erste Holzbrett zum Gleiten auf dem Schnee. Da es sehr langsam und wohl auch sehr teuer war, konnte es sich unter den Wintersportlern nicht durchsetzten. Als dann die Technologie der Skifahrer zum Bau des
Snowboards herangezogen wurde und die Entwickler zur Standsicherheit der Fahrer Fußschlaufen und Antirutschflächen integrierten, begann der Eroberungszug der neuen Wintersportart und auch der Firma
Burton Snowboards, die maßgeblich an der Entstehung der neuen
Snowboards beteiligt war.
In den Wintersportorten wollten sich die Menschen zunächst nicht wirklich mit dem Snowboarden, das überwiegend von sehr jungen Leuten ausgeübt wurde, anfreunden.
Aber schließlich konnte Snowboarden nicht weiter ignoriert werden und es entstanden speziell für die Snowboarder Ramps, Rails, Halfpipes oder sogar Fun-Parks.
Mit zunehmender Beliebtheit wurde es auch erforderlich, Snowboard Shops einzurichten, die nicht nur die aktuellen Boards sondern auch das erforderliche Zubehör anbieten. Dabei reicht die Kategorie Zubehör von Bindungen über Boots, Protectoren, Helme bis hin zu Outdoorkleidung und Taschen und Rucksäcke.
Bei den
Snowboards unterscheidet man nach ihren Einsatzbereichen unter anderem in Freestyleboards, Freerideboards, Carvingboards, Raceboards und die besonders interessanten Splitboards. Splitboards sind Tourensnowboards, die der Länge nach geteilt werden können. So ist es möglich, kleinere Touren zu gehen aber auch Hänge hinabzugleiten.
Zu den bekanntesten Herstellern der
Snowboards und auch des Zubehörs gehört
Burton Snowboards. Dieses große Unternehmen unterstützt den Wintersport durch die Veranstaltung internationaler Wettkämpfe sowie die finanzielle Förderung einzelner herausragender Sportler.
Im Jahr 1998 wurde schließlich Snowboarden als olympischer Sport anerkannt. Von nun an können sich die Snowboarder der ganzen Welt alle vier Jahre in den Disziplinen Slalom, Freestyle, Giant-Slalom und Boardercross messen.
Max Neugebauer
jsartikel@seos-club.de