Arbeitsminister: Vollbeschäftigung möglich

 

Arbeitsminister: Vollbeschäftigung möglich

Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) zeigt sich trotz der aktuellen Finanzkrise und der abflauenden Konjunktur optimistisch, künftig Vollbeschäftigung in Deutschland erreichen zu können. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“ in seiner Internet-Ausgabe. Scholz erklärte gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, er halte an diesem Ziel „für die Mitte des nächsten Jahrzehnts fest“. Schließlich habe es im Oktober in der Bundesrepublik zum ersten Mal seit 16 Jahren weniger als drei Millionen Arbeitslose gegeben. „Wir müssen jedem das Versprechen geben können, dass er eine Arbeit finden kann, wenn er sich Mühe gibt“, sagte der Arbeitsminister im Hinblick auf die noch immer zu hohe Zahl der Jobsuchenden. In Bezug auf das kommende Jahr äußerte sich Scholz, alle Vorhersagen deuteten auf einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit hin. „Aber wir sollten uns darauf vorbereiten, dass es auch schlimmer kommen kann“, fügte der SPD-Politiker hinzu.

Dennoch hält Scholz den deutschen Arbeitsmarkt für die Bewältigung der Finanzkrise für „besser gerüstet als früher“.

Hoffnung macht ihm der Umstand, dass es in Deutschland zum ersten Mal seit dem Jahr 1992 weniger als drei Millionen Arbeitslose gibt. Der Arbeitsminister verwies auf die Konjunkturmaßnahmen der Bundesregierung, die als eine Art Schutzschirm für die Arbeitsplätze wirken sollten. „Wir unterstützen Unternehmen, damit sie Investitionen vorziehen und geplante Investitionen nicht aufgeben. Und wir müssen sie davon überzeugen, dass sie an ihren Beschäftigten festhalten“, so Scholz. Daher werde das Kurzarbeitergeld von bisher sechs auf 18 Monate verlängert, und die Zahl der Arbeitsvermittler werde erhöht.

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Autor: Matthias Kagerbauer

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