Was ist eigentlich ein Ökosystem?
Öko ist ja in aller Munde, ökologischer Anbau von Obst und Gemüse, glückliche Tiere mit gesundem Futter,
alternative Kraftstoffe, Solaranlagen und Pelletheizungen und Gummibärchen ohne schädliche Inhaltsstoffe. Das ist zwar auch Öko, aber was ist unter einem Ökosystem zu verstehen? Ein Ökosystem ist eigentlich nichts anderes, als ein Lebensraum in Einklang. Und das kann vieles sein. Nehmen wir zum Beispiel einmal ein Aquarium, ein kleines Ökosystem. Dieses kann aber nur existieren, wenn sich darin alles befindet, was das natürliche Gleichgewicht in Ordnung hält. Ein Aquarium ohne Pflanzen zum Beispiel wird nicht funktionieren.
Ein Mensch ohne frische und saubere Luft auch nicht. Ein Wald ohne die richtige Mischung an Pflanzen und Tieren auch nicht. Und deswegen wird heute vielfach von einem gestörten Ökosystem gesprochen, weil der Natur immer mehr Dinge fehlen, die sie benötigt, um ihr Gleichgewicht zu behalten. Beispiele im Großen gibt es dafür sicherlich sehr viele, aber denken wir einmal an kleinere Beispiele.
Haben wir zu Hause ein Ökosystem?
So tragen zum Beispiel
Zimmerpflanzen ihren wesentlichen Teil dazu bei. Wer viele Zimmerpflanzen hat, darf sich einer gesünderen Luft in seinen Raum erfreuen, als derjenige der gar keine besitzt. Große Palmen und andere Grünpflanzen sorgen innerhalb der Wohnung genauso für ein gesundes Raumklima, wie es draußen die Wälder tun.
Aber die Pflanzen machen ja Arbeit oder ich finde nie den richtigen Standort. Solche und andere Ausreden gelten nicht, denn mit ein paar Informationen kann man sowohl Pflanzen für sonnige Standorte finden, als auch Pflanzen, welche lieber im Schatten stehen und gar keine Südseite benötigen. Wer also für sein kleines, eigenes Ökosystem etwas Gutes tun möchte, sollte sich Zimmerpflanzen anschaffen.
Artikel wurde von Julia Weise-Holtgräwe am 03.12.2008 eingereicht.