Stromerzeugung: Weit weg von der Zukunftsfähigkeit

 

Stromerzeugung: Weit weg von der Zukunftsfähigkeit

Die Verbrennung von Braunkohle ist die „giftigste“ Art Strom zu erzeugen, nicht nur weil dadurch riesige Mengen an Kohlendioxid in die Luft geblasen werden, sondern weil im Umkreis der Karftwerke u.a. auch die Quecksilber- und Feinstaubbelastungen drastisch ansteigen. Groteskerweise werden allein zur Zeit allein in Deutschland 27 neue Kohlekraftwerke gebaut bzw. laufen deren Genehmigungsverfahren, wobei bei den meisten davon auszugehen ist, dass diese nur noch Formsache sein dürften. Und das obwohl sich der Mehrheit der Bundesbürger immer wieder gegen diese Art der Stromgewinnung ausgesprochen hat.
Beeinträchtigungen der Umwelt und der Gesundheit der ansässigen Bevölkerung sind die logische, aber unerfreuliche Folge dieser ausschließlich auf Lobbyinteressen abzielende Politik.. Und nicht nur das: Partikel aus den Schornsteinen chinesischer Kohlekraftwerke sind sogar schon in den USA nachgeiesen worden. Eine Luftverschmutzung, die sich also schleichend um den gesamten Erdball zieht und damit alle Menschen zunächst unmerklich in Mitleidenschaft zieht.

Weiterhin sind die Ausmaße am Beispiel des Treibhausgases Kohlendioxid leicht zu erkennen: Bei der Erzeugung von 1 Kilowattstunde Strom werden 1,2 kg Kohlendioxid freigesetzt. Im Vergleich dazu erreicht der Emissionswert bei den erneuerbaren Energien, wie Wasser-, Windkraft, Biomasse, Geothermie oder Sonnenenergie (Photovoltaik bzw. Solarthermie nicht einmal 100 g CO2, wobei hierbei hauptsächlich die Emissionen bei der Produktion der einzelnen Technologien ins Gewicht fallen.
Doch das ist nicht alles: Gerade einmal an die 40% der freiwerdenden Energie kann bei der Gewinnung von Strom aus Kohle umgesetzt werden. Sage und schreibe über 60% verpuffen als Abwärme ungenutzt in die Umwelt und heizen diese so weiter auf.
Alternativen sind aber schon greifbar: Im kleinen ist es beispielsweise schon mit der Technologie der Blockheizkraftwerke gelungen auch die Abwärme für die Beheizung von Häusern zu nutzen. Diese Technologie liefert also Strom und Wärme in einem und entlastet so mit einer Efizienz von weit über 90% die Umwelt.
Die großen Stromkonzerne erweisen mit Ihrer rückständigen Energiepolitik nicht nur der Umwelt einen Bärendienst, sondern kassiern auch nocheinmal beim Verbraucher richtig ab, und das mit Hilfe der Politik. So wurde diesen Konzernen im Zuge des Emissionshandel noch Verschmutzungsrechte im Wert von 8 Mrd. Euro geschenkt. Diese wiederum lassen sich nicht lange bitten und rechnen den Preis dieser Zertifikate in Ihre Stromrechnung mit ein. So bezahlt der Verbraucher sogar noch einen höheren Strompreis für diese gigantische Umweltverschmutzung.
Hohe Strompreise, starke Umweltverschmutzung, Abhängigkeit von gerade einmal 4 Stromkonzernen in Deutschland und damit Gewinnmaximierung weniger müssen aber nicht das Los der Zukunft sein. So gibt es neben den bekannten, bereits erwähnten erneuerbaren Energien bereits viele bahnbrechende Entwicklungen, die wetter- und tagesunabhängig und ohne Brennstoffeinsatz den eigenen Energiebedarf preiswert abdecken können. Viele dieser Erfindungen sind bereits serienreif entwickelt, die Produktionsaufnahme steht kurz bevor. Hierüber informiert Sie zeitnah der Zukunftsreport, dessen Bezug kostenlos und unverbindlich ist.

Artikel wurde von Florian Zurheiden am 18.11.2008 eingereicht.

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