Der MBA in Deutschland
Der sogenannte Master of Business Administration, kurz
MBA gehört heute in der allgemeinen Wertschätzung zu den Bildungsabschlüssen, die als qualitativ außerordentlich hochwertig angesehen werden. Entstanden ist der Titel bereits vor über einhundert Jahren am Dartmouth College in den Vereinigten Staaten von Amerika. Bis heute hat sich die MBA-Ausbildung in der ganzen Welt verbreitet.
In den USA ist das meist zweijährige MBA-Studium ein wichtiger Teil der der akademischen Grundausbildung und findet auch in der Regel auch an einer Universität statt. Bis heute bestehen in den Vereinigten Staaten rund 350 MBA-Anstalten, weltweit sind es sogar etwa dreitausend entsprechende Bildungsangebote. Dabei unterscheidet sich die Ausbildung je nach Ort und ausführende Einrichtung zwischen gängigen Hochschulstudiengängen sowie berufsbegleitenden Kursen und einer Art Fernstudium über das Internet.
Seit gut zehn Jahren findet diese Ausbildung auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Dieser Nachfrage haben bereits einige Hochschulen dadurch Rechnung getragen, dass sie nun, oft in enger Zusammenarbeit mit bekannten internationalen Universitäten entsprechende MBA-Abschlüsse anbieten.
Gerade bei diesen Programmen ist auch eine gewisse Zahl an Semestern, zumindest aber ein Praktikum im Ausland fester und verbindlicher Teil der Ausbildung. In diesem Zusammenhang ist auch der Wechsel der traditionellen deutschen Diplom-Abschlüsse zu den international anerkannten Bachelor- und Master-Abschlüssen zu betrachten. Ziel ist es dabei, die Ausbildung und die Abschlüsse an den deutschen Universitäten international hochwertig zu gestalten.
Die Absolventen einer
MBA-Ausbildung sind als Arbeitnehmer innerhalb der Wirtschaft weltweit sehr gefragt. In Deutschland und Europa werden sie vor allem in den Bereichen Bankwesen, Unternehmensberatung und gerade in größeren international agierenden Unternehmen geschätzt.
Artikel wurde von Ingo Kranz-John am 23.10.2008 eingereicht.