Tipps zum stressfreien Umzug

 

Tipps zum stressfreien Umzug

"Besser ein Mal abbrennen als drei Mal umziehen", meint der Volksmund nicht ganz zu unrecht. Es gehört eben mehr zu einem stressfreien Umzug als nur der unfallfreie Transport seiner Siebensachen von A nach B. Wie überall ist gute Vorbereitung das A und O, egal ob man sein Hab und Gut selbst transportiert oder einen Umzugsservice beauftragt.

Ab Beginn steht am besten ein radikaler Kassensturz: Welches von den lieb gewonnenen Nippes, welches altgewohnte Möbel, welche mit unwiederbringlichen Erinnerungen verbundene Bücher und Zeitschriftenstapel sollen besser entsorgt als übersiedelt werden? Der Zeitpunkt, um sich von altem Plunder zu trennen, war noch nie günstiger als nun, da jedes Stück weniger eine Erleichterung darstellt. Darum: Weg mit den Rudergerät, das einmal in einem Anfall von Sportlichkeit gekauft wurde und seither in der Ecke ruht, auf den Müll mit der Kollektion von Modezeitschriften des vergangenen Jahrzehnts, in die Tonne mit verstaubten Urlaubsandenken aus längst vergangenen Tagen.



Bei Kleidung, Schuhen und anderen Gebrauchsgegenständen reicht es, eine einfache Regel tief zu verinnerlichen: Was länger als sechs Monate nicht benutzt wurde, kommt zum Abfall. Ausnahmen werden gemacht für Osterdeko, Weihnachtsschmuck und Einweckgläser.

So weit, so gut. Aber neben den Habseligkeiten lauert auch noch eine ganze Menge an Organisatorischem und Bürokratischem. Eine vorbereitete Checkliste für die Übersiedlung hilft, nichts Wesentliches außer Acht zu lassen. Denken Sie an Behörden und Meldeämter, Post und Telefon, Internet und Energieversorger. Dazu kommen noch Banken, Versicherungen und natürlich der Arbeitgeber, Kunden und Lieferanten. Gut durchdacht werden müssen auf jeden Fall die wirklich schweren Sachen wie ein Klavier oder ein Aquarium - hier stehen selbst Profis oft vor einer Herausforderung.

Spätestens am letzten Abend in der alten Wohnung sollte alles verpackt, nummeriert und beschriftet abholbereit zum Umzug bereitstehen, und dazwischen nur mehr die Zahnbürste, Kleidung für einen Tag, eine Wasserflasche und eine Schlafgelegenheit zu sehen sein.

Artikel wurde von R. Wetzlmayr am 08.10.2008 eingereicht.

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