Das Forschen an Stammzellen
Seit Jahrzehnten haben die Prozesse zur Erforschung der Stammzellen eine flotte Entwicklung erfahren: Zu Beginn des 20. Jhr. wurde das erste Fundament für die Mikrobiologie in den Stiel gestoßen: Zellen konnten mit verschiedenen Verfahren geteilt und somit vervielfacht werden. Anfang der 60`ziger Jahre entdeckten die Forscher zum ersten Mal einen bestimmten und revolutionären Zellentyp im Knochenmark von bestimmten Versuchstieren. Zehn Jahre später die Stammzellenbehandlung bei krankhaften Schädigungen des Blutes wie beispielsweise Leukämie angewendet. 1981 entnahmen die Forscher zum ersten Mal embryonale Mäusestammzellen in den Forschungszentren. Studien ergaben die Existenz von hämatopoetischer Stammzellen des in der Nabelschnur der Embryos vorhandene Blutplasmas. Kurze Zeit später wurde dem ersten Menschen mit einer Anämiekrankheit Blut aus der Nabelschnur transplantiert. Seit ca. 1995 fanden die einzelnen Forschungszentren in vielen Organen von Menschen und Geweben diese erforschten und gefundenen Zellentypen.
Diese erforschten Zellenarten konnten nun so gezüchtet werden, sodass die Zelltypen sich beständig vermehrten. Aus diesen Stammzellen von Embryos wurden Nervenzellen in den Stiel gestoßen, womit man Multipler Sklerose ähnelnde Krankheitstypen mit dem Hintergrund der Nervenschädigung bei Versuchstieren behandelte. Zur Zeit des Jahrtausendwechsels gelang der Forschung in Schweden ein Durchbruch: Die im Gehirn gewonnenen Stammzellen von diesen Mäusearten machten die Herstellung von Gewebetypen machbar, die je nach dem Gebiet ihres Einpflanzens z.B. die Form und Funktionen von Herzen bekommen. Auch bei adulten menschlichen Stammzellen vertraute man nun an die gleiche Umsetzungsmöglichkeit: 2001 wurden diese Stammzellen aus dem Mark im inneren bestimmter Knochen bei Patienten mit einem Herzinfarkt zur Erneuerung des krankhaften Gewebebereichs benutzt. Im Jahr darauf beschloss die Bundesversammlung, diese Art der Forschung ausschließlich an importierten embryonalen Stammzellen und genauen Anordnungen zu gestatten. Die Betreffenden können eine Stammzelleneinlagerung des Blutes aus der Nabelschnur ihres Säuglings erfragen, dass es dem Entnommenden oder ebenfalls verwandschaftlich Verbundenen für immer dienlich seien kann. Die werdende Mutter kann weiterhin eine Probe der sog. Schafshaut oder auch Amnion durchziehen lassen: Die entsprechende Haut, wird von der entnommenen Plazenta entfernt und weggefrohren, beziehungsweise kann später bei Verbrennungen gebraucht werden. Körpereigene
Stammzellen aus der Haut sind perfekt für den Einsatz in der regenerativen Medizin bei der Erstellung von Gewebetypen und können in jeder Altersklasse nutzbar gemacht werden. Im Unterschied zu zu Stammzellen aus dem Mark der Knochen oder Blut aus der Nabelschnur verfügt die Haut ebenfalls über sehr viele Stammzellen, - das Entnehmen ist obendrein unkompliziert und sicher. Angesichts der Verbesserung auf dem Gebiet der Stammzellenforschung gibt es verständliche Ahnungen, dass sich in wenigen Jahren Erkrankungen wie Diabetes durch Stammzellentherapie behandeln lassen werden.
Artikel wurde von Marie Kuse am 14.09.2008 eingereicht.