Energiesparen im Winter
Die stetig steigenden Energiekosten zwingen die Menschen zum Energiesparen. Der Rohölpreis hat sich seit dem Jahr 2000 verdreifacht und es ist kein Ende in Sicht. Doch mit ein paar leichten Tricks kann man mit wenig Aufwand sehr viel Energie und damit Geld sparen.
Zum ersten ist es ratsam, sich seine Heizung mal ein wenig genauer ansehen. Eine alte Heizung arbeitet oft sehr unwirtschaftlich. Der Kauf einer neuen Heizung die effizienter arbeitet rentiert sich im Durschnitte nach spätestens 8 Jahren.
Im weiteren ist es wichtig sogenannte Energiefresser zu erkennen. An den Fenstern geht der Großteil der Wärme im Haus verloren. Auf sie sollte deshalb ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Moderne Fenster erreichen ein sehr hohen Wärmedämmungsgrad. Gerade in den Wintermonaten sind die Fenster häufig zu. Darunter leidet die Luftqualität im Raum. Anstatt die Fenster zu kippen sollten Sie stoßlüften. Die Luft wird schnell ausgetauscht doch die Wärme bleibt weitesgehend im Raum da alle Gegenstände, Böden, Wände und Decken weiterhin Wärme abstrahlen.
Die Heizkörper sollten mit einem Thermostat ausgerüstet werden. So reguliert sich die Heizung je nach Umgebungstemperatur von ganz alleine. Ein solches Thermostat kostet etwa 30€ und kann Ihnen eine Menge Geld sparen. In der Industrie werden allerdings viel genauere Sensoren benötigt. Der Standard ist hier z.B. der
pt100 Sensor. Es handelt sich hierbei um einen Platindraht-Sensor mit 100Ohm. Die Temperatur wird anhand einer linearen Widerstandslinie gemessen, da das Platin bei hohen Temperaturen schlechter leitet. So kann man die Temperatur mit einem pt100
Temperaturfühler gut messen.
Im privaten Bereich brauch man nicht allzu genaue Thermostate.
In den Wintermonaten sollte man sich auch mal überlegen die Lebensmittel aus dem Kühlschrank nach draußen zu verbannen, denn der "natürliche Kühlschrank" verbraucht keinen Strom. Ein Kühlschrank der Energieklasse A verbraucht etwa 180kWh im Jahr. Pro Monat damit 15kWh. Das erscheint auf den ersten Blick nicht viel doch summiert sich das Ersparte über die Jahre hinweg natürlich.
Jörg Böheim
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