Heizen mit Zukunft durch Holzenergie
Es wird zwischen drei Quellen von Energie unterschieden. Die Kernenergie mit der Kernspaltung und der Kernfusion. Die fossile Energie, zu der der Torf, das Erdgas, die Braun- und Steinkohle gehören. Unter der regenerativen Energie versteht man die Biomasse, die Sonnenenergie, die Wasserkraft, die Erdwärme und die Windenergie. Bei thermischer Energieerzeugung bezeichnet man das Heizholz als Brennholz bzw. Feuerholz.
Seit ca. 400000 Jahren wird trockenes Holz verbrannt. Die Brenndauer und der Heizwert des Brennholzes sind für die Nützlichkeit entscheidend. Aus Hobelspänen können durch hohen Druck harte Briketts gepresst werden. Das Brennverhalten gleicht in etwa dem von Braunkohle, mit einem geringeren Schwefel- und Aschegehalt. Die
Holzpellets werden meistens in der unmittelbaren Nähe des Aufenthaltsortes hergestellt. Die stäbchenförmigen Pellets bestehen aus gepresstem Holz. Die Herstellung der Pellets erfolgt in Pelletieranlagen. Durch einen Häcksler zerkleinertes Holz wird Holzhackschnitzel genannt.
Verwendung finden die Holzschnitzel bei der holzverarbeitenden Industrie, z.B. Holzfaserdämmplatten und Pressspanplatten, weiters fungieren sie als Brennstoff. In Blockheizkraftwerken werden
Hackschnitzel bei der Kombination von Wärme- und Stromerzeugung eingesetzt. Es ist Fakt, dass das Heizen mit Holz nicht zur globalen Klimaerwärmung beiträgt. Der Kreislauf der Natur wird, was den CO2-Hauhalt betrifft, durch das Heizen in Holzanlagen gewährleistet.
Durch eine nachhaltige Holz- und Waldwirtschaft wird eine immerwährende Energiequelle garantiert. Die Holzenergienutzung gewährleistet eine bessere Waldpflege. Somit kann der Wald noch besser seinen positiven Einfluss ausüben, bezogen auf die Bodenstabilität, das Kleinklima und das Grundwasser. Dabei darf man den positiven Einfluss auf die Luftreinhaltung nicht vergessen. Holz ist für Wärme verantwortlich, es ist überall als Energieholz verfügbar. Die „gestufte Verbrennung“ im Heizwerk bietet eine Holzfeuerung mit geringer Schadstoffemission und einem hohen Wirkungsgrad. Will man Geld sparen, greift man gern auf die altbewährte Holzenergiefeuerung zurück. Selbst Gemeinden können bei Holzheizung jährliche Einsparungen erzielen. Seit Generationen dienen Einzelfeuerstätten zur Nahrungszubereitung und zur Wohnraumbeheizung. Aber seit geraumer Zeit verbrennt man auch in zentralen Anlagen Holz. Zählt die Scheidholzfeuerung zum klassischen Bereich, stehen dem Kunden aber auch die Pelletheizung und die Hackschnitzelheizung zur freien Auswahl. Bei der Produktion von Hackschnitzeln hacken spezielle Maschinen Äste oder Altholz. Durch warme Winter kommt es zu einem Überangebot an Hackschnitzeln seitens der Sägeindustrie. Die durchschnittlich höheren Temperaturen senken den Bedarf für Heizzwecke.
Artikel wurde von Alexander Szebarek am 12.08.2008 eingereicht. E-Mail: szebarek[at]gmx[dot]de