Promotionsberatung für Doktoranden der Medizin
Wer als Arzt /Ärztin keinen Doktortitel trägt, hat es meist schwerer als die promovierten Kollegen; universitäre Laufbahnen bleiben ihm/ihr wahrscheinlich verschlossen (und das, obwohl Niederlassungsmöglichkeiten sehr begrenzt sind!). Was glauben Sie, wie viele Menschen in Deutschland der Meinung sind, ein Arzt ohne Doktortitel sei „kein richtiger und damit kein guter Arzt“, den man möglichst nicht konsultieren sollte. Fazit: Promovieren! Aber: Keine Zeit, kein Doktorvater, kein Thema, keine Betreuung!
Der Ausweg lautet:
Promotionsberater
Soweit, so gut! Also googeln Sie mal und geben „promotionsberater“ ein! Ach, so viele sind`s? Und wie finde ich einen „guten“?
Dazu einige Tipps:
Jeder Titelhandel steht in Deutschland unter Strafe – und zwar sowohl bezüglich des Titelhändlers als auch des Titelkäufers; auch darf der erworbene Titel nicht geführt werden. Den Kaufpreis von üblicherweise 35.000 bis 80.00 Euro hätte man in den Sand gesetzt!
Ebenfalls verzichten Sie auf die Dienste von Ghostwritern, deren Wirken ebenfalls unter Strafandrohung steht!
Wenn ein Promotionsberater auf seiner Webseite mehr oder weniger lapidar „gute Betreuung“ verspricht, vergessen Sie ihn! Sein Leistungsangebot sollte die folgenden Angebote enthalten:
o Hilfe bei der Suche nach einem Thema und Doktorvater,
o Beratung beim Ermitteln und Festlegen des Studiendesigns das heisst Bestimmen des Patientenkollektivs und der zu erhebenden Parameter
o Hinweise zur Art der Datenspeicherung z.
B. in einer Datenbank
o Unterstützung bei der Festlegung der zu erstellenden
Statistiken
o Erstellen der statistischen Auswertungen mit Grafiken
o Literaturrecherche
o Korrekturlesen (Inhalt, Stil, Rechtschreibung)
Sein Sie sich bewusst: Die eigentliche wissenschaftliche Arbeit muss immer beim Doktoranden verbleiben und darf vom Promotionsberater nur begleitet werden. Aber auch durch eine legale Hilfe wird die Doktorarbeit kann eine Doktorarbeit in überschaubarer Zeit abgeschlossen werden.
Artikel wurde von Dr. med. Tanja Kottmann am 07.08.2008 eingereicht.