Hammamet in Tunesien
Tunesien ist für Europäer, vor allem für uns Deutsche, seit Jahrzehnten ein sehr beliebtes Reiseziel. Die Temperaturen sind durchweg angenehm, die Leute sind freundlich, die Nebenkosten sind billig und die Strände sind lang. Weil uns unser Urlaub so am Herzen liegt, informieren wir uns gerne vorher, da in anderen Ländern nicht nur andere Sitten herrschen. Wir informieren darum über Tunesien, dem nördlichsten Staat Afrikas.
Denn
Tunesien liegt nur rund 140 km von Sizilien entfernt. Der Staat, dessen Fläche für Afrika relativ gering ist, wurde 1956 unabhängig von Frankreich. Der Einfluss ist heute noch zu spüren, vor allem, da im Handel und im Bildungswesen vereinzelt noch Französisch gesprochen wird, während Arabisch die Amtssprache ist, die in Tunesien gilt. Bekannt ist Tunesien aber auch durch die Tourismus-Zentren geworden, zu denen Tunis und Hammamet zählen. Die gut zehn Millionen Einwohner Tunesiens sind vor allem Muslime, da der arabische Einfluss durch die Kultur und Religion sehr hoch ist.
Die meisten Leute verdienen ihr Geld im Dienstleistungssektor. Viele arbeiten jedoch auch in der Landwirtschaft oder im Handel. Beliebtes Exportgut in Tunesien sind vor allem Bodenschätze, wie Gold und Erdöl.
Der Einfluss des Tourismus ist in
Hammamet deutlich zu spüren. Viele Hotels besiedeln die Küsten, tausende Menschen arbeiten das ganze Jahr über nur als Dienstleister für Urlaubsgäste. Das Klima ist hier sehr angenehm, die Temperaturen fallen nur selten unter 20°C, das Wasser ist ebenfalls sehr angenehm. Ein Besuch in Tunesien lohnt immer, vor allem in Hammamet, einer Stadt mit Kultur und viel Spaß und Strand.
Artikel wurde von Silko Vogt am 07.08.2008 eingereicht.