Sicherheit im Urlaub
Heutzutage ein perfektes Urlaubsland zu finden, stellt sich als sehr schwierig dar. Vor allem sollten, wenn möglich, viele Faktoren zusammenspielen. Neben Preis, landschaftlicher Schönheit sollte aber auch die Sicherheit ein wichtiger Punkt beim Auswählen der Destination sein.
Denn, was hilft es einem, wenn man inmitten des schönsten Paradieses auf Erden ist, aber niemand kann gewährleisten, ob man davon jemals wieder zurückkommt. Es sollte ja in den meisten Fällen auch nur ein Urlaub sein und nicht für lebenslänglich wehren.
Vor allem durch die vielen Terroranschläge in den letzten Jahren sind viele ehemalige Paradebeispiele für Urlaubsländer zu unsicheren Pflastern geworden. Bestimmt viele haben noch ein mulmiges Gefühl, wenn sie nach New York fliegen und den Platz der ehemaligen Twin-Tower begutachten.
Aber vor allem im Nahen Osten sollte man aufpassen, wohin man fährt. Urlauber sind gern gesehene Gäste bei militanten Organisationen. Gerne werden sie als Geiseln missbraucht, um danach Forderungen nach Lösegeld oder Freilassung bestimmter Personen zu fordern.
Inzwischen sind eben auch in Afrika einige Unruhen bekannt. Wer denkt den nicht bei einem
Ägypten-Urlaub an die damaligen Terroranschläge in zwei der bekanntesten Urlaubsdestinationen Ägyptens.
Hier heißt es eben dann abwiegen: Wie viel ist einem eine
Nilkreuzfahrt wert oder geht man doch lieber auf Nummer sicher und verschiebt den Ägypten-Urlaub etwas nach hinten?
Außerdem fügen die immer häufiger vorkommenden Naturkatastrophen den schönsten Stränden dieser Welt heftige Schäden zu. So war es eben auch beim Tsunami, welcher im Indischen Ozean wütete und Teile von Thailands Stränden komplett verwüstete. Es dauert meistens lange bis die Schäden behoben sind und man sich wieder als astreines Urlaubsland positionieren kann. Zu vergessen sei auch nicht der Schock, welcher den Urlaubern zugefügt wurde und sogar alte Stammgäste zweimal überlegen lässt, ob ein Urlaub in diese Region angemessen ist und das Risiko einer erneuten Katastrophe nicht zu groß ist.
Artikel wurde von Sandra Vassner am 21.07.2008 eingereicht. E-Mail: sandra.vassner[at]googlemail[dot]com