Überblick über die Sprachwissenschaft - Zusammenfassung eines Übersetzungsbüros

 

Überblick über die Sprachwissenschaft - Zusammenfassung eines Übersetzungsbüros

Die Sprachwissenschaft - grob definiert als „wissenschaftliches Studium der Sprache“ (laut Merriam-Webster Wörterbuch: Untersuchung der menschlichen Sprache und ihrer Einheiten, Natur, Struktur und Modifikation) - ist seit mehr als zwei Jahrtausenden eine Studienrichtung. Die Sprachwissenschaft bemüht sich, Antworten auf Fragen wie „Was ist Sprache?“ und „Wie ist Sprache entstanden?“ zu finden und zu erklären, wie sich die Sprache im Denken darstellt.
Die Sprachwissenschaft entstand im antiken Griechenland und war stets eng mit Philosophie, Psychologie und Anthropologie verbunden. Ihr Hauptzweck lag darin, die unterschiedlichen Aspekte der Sprache zu bestimmen und bestimmte Bedeutungen für Wörter festzulegen. Dies erleichterte die Kommunikation zwischen den Menschen und half, Missverständnisse zu vermeiden.
Die Sprachwissenschaft Übersetzungsdienst ist ein komplexes Gebiet, das sich mit Grammatik (Morphologie und Syntax), Semantik, Phonetik und Phonologie beschäftigt. Unter Berücksichtigung dieser Teilaspekte ist es Aufgabe der Sprachwissenschaft, die menschliche Sprache und den Prozess der Entstehung mithilfe der Sprache zu untersuchen - ein Prozess, der auf der sprachlichen Fähigkeit des Menschen basiert, der Fähigkeit, sich artikuliert verständigen zu können.


Die Sprachwissenschaft als Wissenschaft hatte ihren Ausgang Anfang des 19. Jahr-hunderts mit der Entdeckung des Sanskrit, der klassischen Sprache Indiens und des Hinduismus. Ähnlichkeiten mit Griechisch und Latein ließen damals vermuten, dass alle drei Sprachen einen gemeinsamen Ursprung haben könnten.
Zu den einflussreichsten Persönlichkeiten in der Geschichte der Sprachwissenschaft zählen Wilhelm von Humboldt, Ferdinand de Saussure, Leonard Bloomfield und Noam Chomsky.
Humboldt gelang es als erstem Sprachwissenschaftler, den Unterschied zwischen Sprache und sprachlicher Äußerung zu definieren. Er erkannte, dass Sprache die notwendige Bedingung für jede Sprechtätigkeit ist, die Sprache selbst jedoch erst durch die sprachliche Äußerung zum Leben erweckt wird. Humboldts Meinung nach spiegelt die Sprache als Medium zwischen dem Menschen und seiner äußeren Wirklichkeit die psychologischen, intellektuellen und künstlerischen Werte einer Gesellschaft wider. Dank Humbolds Anschauung konnten sich die ethnische Psychologie und der „informelle Psychologismus“ entwickeln.
Saussure gilt als Begründer des Strukturalismus. Sein Hauptbeitrag in der Entwicklung der Sprachwissenschaft liegt in der Festlegung des sogenannten Prinzips der Arbitrarität sprachlicher Zeichen. Neben einer Reihe weiterer Kommunikationssysteme, mit denen Menschen sich verständigen, erklärte Saussure Sprache als ein System von sprachlichen Zeichen. Hieraus ergab sich die Notwendigkeit einer neuen Wissenschaft, die sich mit dem Umgang der Zeichen in der menschlichen Gesellschaft beschäftigt. Diese neue Wissenschaft - ein Teilbereich der Sozialpsychologie, wie Saussure dachte - wird als Semiologie bezeichnet.
Bloomfields Sicht der Sprache stand unter dem Einfluss des Behaviorismus. In seinem Versuch, Sprache nachvollziehen zu können, ist er für die Einführung der Konzepte der linguistischen Form, der Grammatikform, der lexikalischen Form, der Taxeme und der Sememe verantwortlich.
Chomskys wichtigster Beitrag zur Entwicklung der Sprachwissenschaft liegt in der Definition zweier maßgebender Konzepte für die menschliche Kommunikation: dem Konzept der Befähigung und der Verwirklichung. Mit Befähigung ist die Fähigkeit des Menschen gemeint, sich entsprechend seines verinnerlichten Verständnisses einer Sprache verstehbar auszudrücken; Verwirklichung ist sozusagen der Ausdruck dieser Sprach-fähigkeit, die Bekundung der Kenntnisse einer Sprache.
Für die Sprachwissenschaft ist es nur natürlich, sich als wissenschaftlicher Fachbereich in Übereinstimmung mit den steten Änderungen einer Sprache weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund treten naturgemäß immer wieder neue Theorien und Überzeugungen auf, die sich stets weiterentwickeln und diese Wissenschaft letztlich grundlegend verändern.

Artikel wurde von Pasare Cristian am 02.07.2008 eingereicht.

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