Die Minikamera – Überwachungssysteme der neuesten Generation

 

Die Minikamera – Überwachungssysteme der neuesten Generation

Schlagzeilen machen die Runden – nicht nur öffentliche Plätze und andere Lokalitäten, sondern auch Einzelhandelsketten werden durch Überwachungssysteme überwacht. Schwerpunkte bilden die Prävention kriminalistischer Handlungen, wie Überfalle, Prügeleien und Diebstahl.

Aber die Videoüberwachung in Form einer Minikamera geht noch weiter. In der Vergangenheit wurde ein Mann verhaftet, der sich mit einem Schuh, in dem eine Minikamera integriert war, sich ständig Frauen näherte und den Fuß unter deren Röcke bewegte. Dass dies kein Kavaliersdelikt darstellt, dürfte jedem einleuchten.

Die Amerikaner gehen sogar noch weiter. An Katzen wird eine Minikamera angebracht. Die Katzen laufen hin und her – nicht selten laufen sie auch durch Wohnungen angrenzender Nachbarn. Die Videomitschnitte werden angesehen und bei Bedarf bei Videoportalen im Internet eingestellt. Die Intimsphäre ist ein heiliges Gut, das durch Überwachungssysteme gebrochen wird. Nicht immer steht hierbei eine Spionage des Verhaltens anderer Personen im Vordergrund.

Eine Minikamera liefert Mitschnitte aus dem Leben anderer, die allzu oft zur Belustigung oder zur Befriedigung eigener Bedürfnisse herangezogen werden können.

Überwachungssysteme in Form einer Minikamera sind wichtige Bestandteile, um Präventionen einzuleiten, aber der Missbrauch der Haustiere als Spione geht ein wenig zu weit. Eine Minikamera sollte dort installiert werden, wo auch Gefahr in Verzug erscheint und hat nichts bei den Haustieren zu suchen.


Artikel wurde von imagine textdesign am 12.05.2008 eingereicht.

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