Tampondruck und seine Anwendungsmöglichkeiten
Obwohl Tampondruck so unbekannt ist, sind sehr viele Gegenstände die wir täglich nutzen mit dieser Speziellen Druckart beschriftet bzw. veredelt. Schauen Sie sich zum Beispiel einmal die Kugelschreiber in Ihrem Schreibtischetui oder die Knöpfe auf Ihrer Stereoanlage an. Diese und noch viel mehr Gegenstände in ihrem Haushalt wurden durch
Tampondruck aufbereitet.
Doch wie funktioniert dieser Druck nun?
Als allererstes muss die Druckform, das so genannte Klischee hergestellt werden. Dieses Klischee ähnelt einem Stempel. Mit dem feinen Unterschied, dass das Motiv bei einem herkömmlichen Stempel herausragt. Beim Klischee dagegen wird das Motiv in den Stempel hineingeritzt. Der Grund dafür ist, dass diese Vertiefungen später mit Farbe aufgefüllt werden. Dafür wird Farbe auf dem Klischee verteilt und dann mit einer so genannten Rakel wieder abgezogen. Somit bleibt nur die Farbe in den Vertiefungen des Klischees übrig. Nun geht es an den Druck! Im nächsten Arbeitsschritt wird ein weicher Stempel aus Silikon und Kautschuk auf das Klischee gedrückt.
Dieser Stempel wird Tampon genannt, er gibt dem Tampondruck seinen Namen. Die Farbe bleibt in Form des Motivs am Tampon hängen und wird nun auf den zu bedruckenden Gegenstand übertragen.
Auf diese Weise, lassen sich Gegenstände und Materialien nahezu beliebiger Form und Größe bedrucken. Eine
Tampondruckerei setzt dort an, wo andere Duckarten verzweifeln. Der weiche Tampon passt sich auch unebenen Oberflächen so wie Mustern und Konturen problemlos an und garantiert somit einen perfekten, lückenlosen Druck. Da für jeden Druck ein spezielles Klischee erstellt wenden muss, eignet sich der Tampondruck vor allem für Drucke in größerer Stückzahl.
Artikel wurde von Viktor am 09.05.2008 eingereicht.