Vielseitiger Kugelhahn als Bestandteil der Betriebstechnik
Einen
Kugelhahn findet man überall dort vor, wo Flüssigkeit gelagert und abgefüllt wird. Zumeist fungiert der Kugelhahn als Abschluss eines Rohrs oder Schlauchs, der mit dem Flüssigkeitsbehälter verbunden ist. Sinn und Zweck eines Kugelhahns besteht darin, das man ihn wie einen Wasserhahn öffnen und wieder verschließen kann. Ohne, dass der Inhalt des Behälter mit Luft oder anderen Stoffen in Verbindung kommt oder gar ausläuft. Die Besonderheit liegt in der Konstruktion: So ist es eine Kugel im Innern der Absperrung, die das Rohr ganz oder teilweise verschließt. Betätigt wird diese Kugel durch einen außen montierten Hebel.
Damit kann man den Flüssigkeitsaustritt steuern. Durch diesen Mechanismus ist es möglich, dass Kugelhähne selbst einem enormen Druck standhalten. Es gibt Kugelhähne aus ganz verschiedenen Materialien, darunter Kunststoff, Edelstahl oder Messing. Fast alle Ausführungen sind mit zusätzlichen Dichtungen aus Gummi versehen, die das Austreten der Flüssigkeit verhindern. Es gibt die Kugelhähne als Durchgangs- oder Verbindungselement mit entsprechenden Gewinden an beiden Seiten oder als Abschluss.
Letzteres kennt man beispielsweise von der klassischen Zapfanlage in der Gastronomie.
Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig; der Kugelhahn zählt in vielen Handwerks- oder Industrie-Betrieben zur
Betriebstechnik: So werden die praktischen und vielen Fällen mehrmals verwendbaren Ventile in der Lebensmittelindustrie oder im Umgang mit Öl und Treibstoff eingesetzt, hier beispielsweise bei Tanks oder an Tankfahrzeugen. Selbst aggressive Medien wie Heizöl, können mit einem massiven Hochdruck Kugelhahn abgesperrt werden. Zumeist wird bei großen Anlagen auf so genannte vollverschweißte Kugelhähne zurückgegriffen. Typische Einsatzbereiche hierfür finden sich Kraftwerken, Werften, Molchstationen sowie Anlagen der Gas- und petrochemischen Industrie. Überall dort, wo es auf höchste Sicherheit und einwandfreie Funktion ankommt.
Artikel wurde von Veronika Dohmen am 08.05.2008 eingereicht.