Kanada: Abenteuer und Wildniss
Eines der wenige Länder, wo man auch heute noch wilde, ungezügelte Natur und echte Abenteur erleben kann, liegt im Norden Amerikas:
Kanada. Jedes Jahr, vor allem in den Sommermonaten, von Mai bis August, zieht es tausende Reiselustige dorthin, denen Pauschalurlaub einfach nichts zu bieten hat. Stattdessen können sie sich in den unendlichen Weiten Kanadas austoben, so lange es das Zeitbugtet erlaubt. Und „unendliche Weiter“ ist hier tatsächlick keine Floskel, denn Kanada, das zweitgrößte Land der Welt, ist gut doppelt so groß wie Europa und über weite Strecken nur sehr dünn besiedelt oder gänzlich menschenleer.
Und es ist landschaftlich vielfältig. Abseits des belebten Südostens herrschen dichte Wälder vor. Der Norden Kanadas ist durch Felsen, Eis und Tundra geprägt. Omnipräsent sind Wasserläufe, von kleinen Bächen über flache Seen und reissende Ströme, wie den Yukon. Für Abenteurer bieten sich hier tausende Gelegeheiten für Kanutouren, Whitewater Rafting oder ausgedehnte Wanderungen.
Für eine Extraportion Nervenkitzel ist dabei auch gesorgt, denn in den Weiten Kanadas muss man auf Begegnungen mit Bären gefasst sein, die auch Menschen anfallen.
Doch es gibt auch weniger wilde, familientaugliche Landstriche zu erkunden. So befinden sich etwa die Grossen Seen an der Grenze zu den USA. Hier ziehen vor allem die Niagarafälle (die auf kanadischer Seite spektakulärer sind, als von den USA aus) jedes Jahr tausende Touristen an.
Auch die Städte an der Ostküste, Toronto, Montreal oder die
Hauptstadt von Kanada, Ottawa, haben ihren Charme. Besucher werden eine gut ausgebaute, geordnete Infrastuktur vorfinden, die eine Reise nach Kanada sehr unkompliziert gestaltet. Auch da in Kanada Englisch und Französisch gesprochen wird, ist es einfach, sich hier zurecht zu finden. Nur billig ist es nicht, denn das Preisniveau liegt über dem von Deutschland.
Artikel wurde von Thomas Liebecke am 06.05.2008 eingereicht.