Global Positioning System – Richtig lokalisiert
Unter einem Global Positioning System (GPS) versteht man ein weltweites Navigationssystem, welches Satellitensignale abgibt. Bereits im April 1995 waren schon 24 Satelliten im Weltall einsatzbereit und sendeten ihre Signale an GPS fähige Geräte. Zu Beginn der Entwicklung wurden die GPS-Signale noch für militärische Einsätze verwendet, um Feinde zu lokalisieren und eigene Einheiten im Gefecht wieder zu finden. Mittlerweile werden GPS-Systeme vor allem für die See- und Luftfahrt, sowie als Vermessungsgeräte in der Landwirtschaft eingesetzt. Doch auch das heutige Handy verfügt über GPS-Fähigkeiten. Mittels einem
GPS Tracker (denn man kaufen oder selbst bauen kann) lassen sich Orte oder Personen aufspüren. Man kann die genaue Bestimmung eines Punktes ausmachen und mittels GPS-Ortung und einem Peilsender diesen Punkt ansteuern. Gerade wenn es darum geht, Menschen, Autos oder andere Dinge aufzuspüren, verspricht die GPS-Technologie eine Menge.
Die im Weltall ausgesendeten GPS-Satelliten können die genaue Position ermitteln.
Sobald sich ein Objekt bzw. einer Person bewegt, kann man an der Uhrzeit und die genauen Rechendaten erfassen und den exakten Punkt ermittelt. Man benötigt hierfür die Signale von mindestens 4 Satelliten, die in vier unterschiedlichen Winkeln senden. Neben der Position lassen sich auch die Bewegungsrichtung und die Position ermitteln. Damit man mindestens immer zu 4 Satelliten Kontakt hat, sind mittlerweile 24 Satelliten für die GPS-Signale zuständig. Die Satelliten umkreisen alle 23 Stunden und 55 Minuten den Erdball und sind nach dieser Zeit exakt wieder am gleichen Ausgangspunkt. Mittels dieser GPS-Signale kann man unter anderem auch Autos routen, Handys aufspüren und Personen die ein GPS-Signal abgeben punktgenau lokalisieren.
Überwachungstechnik
Artikel wurde von J.Neuman am 29.04.2008 eingereicht.