Relationale Datenbanken der neuen Generation
In der Entwicklungsgeschichte ist der Beginn des SQL Servers bereits in den späten 80-er Jahren anzusiedeln. Die eigentliche Urversion, die von Microsoft nicht mehr in Kooperation mit Sybase entwickelt wurde, kam allerdings 1992 auf den Markt. Bei dem Programm handelt es sich um ein
relationales Datenbanksystem, um große Datenmengen zu speichern und effizient zu verwalten. Solche Systeme sind heutzutage in der modernen Unternehmensführung oder in einer öffentlichen Verwaltung kaum noch wegzudenken. Im Gegenteil – sie bedürfen einer steten Weiterentwicklung, um den wachsenden Bedürfnissen und Herausforderungen nachzukommen.
Mit der nächsten Version seines SQL Servers versucht der Hersteller eine Lösung zu liefern, die bei dem Management von Daten eine effektivere Unterstützung leisten soll als die Vorgängerversionen. Einer der wesentlichen Neuheiten liegt hierbei in der engeren Integration in Microsoft Office, wodurch z.B. Reports jedweder Größe und Komplexität nicht nur im jeweiligen Betrieb sondern auch für externe Partner oder Lieferanten bereitgestellt werden können.
Eine weitere erwähnenswerte Neuerung betrifft die Datentypen – hier ist die Speicherung und Verwendung nicht länger auf relationale Daten beschränkt. Sie umfasst auch das XML-Format, Dokumente oder gar geografische Informationen.
Schließlich soll es auch Änderungen bei der Datenbankentwicklung selber geben. Diese soll sich künftig schneller und dynamischer gestalten. Dafür wird das Programm mit einer Entwicklungsumgebung ausgestattet, die eine nahtlose Anbindung an Visual Studio und .NET Framework bietet.
Angekündigt hat der Anbieter das neue Release für das 1. Quartal 2008 und so lautet auch der Name SQL Server 2008. Um mit der Software sinnvoll arbeiten zu können, ist eine entsprechende Einarbeitung nicht zu umgehen. Wer diese nicht in Eigenregie durchführen möchte, der findet z.B. hier einen kompetenten Ansprechpartner:
Seminar MS SQL Server 2008.
Gisela Bsdok gbsdok@gmx.de