Arthur Millers Leben
Arthur Miller wurde als Sohn jüdischer Textilfabrikanten am 17. Oktober 1915 im New Yorker Stadtteil Harlem geboren. Er zählt zu den wichtigsten Dramatikern der Neuzeit.
1929 siedelte die polnische Immigrantenfamilie nach dem wirtschaftlichen Ruin mit ihren 3 Kindern nach Brooklyn um. Seine ersten Theaterbesuche faszinierten
Arthur Miller und er begann, selbst eigene Stücke zu schreiben. 1934 schrieb er sich in der University of Michigan ein. Er studierte zunächst Journalismus, wechselte jedoch nach vier Semestern ins Hauptfach Englisch. Erste größere Publikumserfolge erzielte Miller 1947 mit "Alle meine Söhne". Ein Stück, welches die Profitgier eines Unternehmens während der Kriegsjahre anprangert. Seine kritische Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte und sein politisches Engagement bildeten die Grundlage für eine Reihe packender Bühnenstücke.
Arthur Miller war dreimal verheiratet. Schlagzeilen machte seine Ehe mit der Schauspielerin Marilyn Monroe, für die er mit "Misfits-Nicht gesellschaftsfähig" auch ein Drehbuch verfasste.
1949 erhielt der 33-jährige Arthur Miller den begehrten Pulitzer-Preis für sein Stück "
Death of a Salesman" (dt.: Tod eines Handlungsreisenden), welches schonungslos die Illusion des "American Way of life" enttarnt. Ein Klassiker des modernen Theaters wurde auch 1953 "Hexenjagd". Der Hexenwahn im Salem des Jahres 1692 lässt Parallelen zur Kommunistenverfolgung des Politikers Joseph McCarthy erkennen.
Viele Stücke Arthur Millers wurden erfolgreich verfilmt. So brillierte 1948 Burt Lancaster in "Alle meine Söhne", Yves Montand besetzte eine Hauptrolle 1957 in "Hexenjagd". 1985 setzte Dustin Hoffman den "Tod eines Handlungsreisenden" perfekt in Szene. Arthur Miller versuchte sich auch selbst als Bühnenregisseur, so zum Beispiel 1992 bei der Aufführung vom "Tod eines Handlungsreisenden" in Stockholm. Arthur Miller starb am 10. Februar 2005 im Alter von 89 Jahren in Roxbury, Connecticut an einem Krebsleiden.
Artikel wurde von Alexander Jung am 30.12.2007 eingereicht.