Aquarien und Terrarien

 

Aquarien und Terrarien

Das Aquarium (v. lat. aqua „Wasser“) ist die wohl verbreiteste Art des Vivariums (Tierhaltung). Meist handelt es sich bei ihnen um Gefäße aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff, die mit Wasser befüllt werden. Mit Hilfe von Fischen, wirbellosen Tieren wie Weichtieren oder auch Krebsen sowie Wasserpflanzen und Bodenmaterialien (meist Kies oder Sand), stellt der Besitzer eines Aquariums eine Unterwasserwelt her und erhält sie am Leben. Den Kellerraum in Apotheken nannte man früher Aquarium, da er zur Aufbewahrung flüssiger Arzneistoffe in Flaschen, Fässern o. ä. benutzt wurde. In England wurde der Begriff „Aquarium“ dann verwendet, um die in den Glashäusern zur Pflege von Wasserpflanzen - nicht von Wassertieren - aufgestellten Bassins zu bezeichnen. Der moderne Begriff des Aquariums wurde im 19. Jahrhundert üblich. Die Terraristik oder Terrarienkunde befasst sich mit der Planung, der Einrichtung, dem Betrieb eines Terrariums und der Pflege der darin gehaltenen Lebewesen (z. B. Echsen, Schlangen oder Frösche).

Menschen, die sich um ein Terrarium kümmern, nennen sich Terrarianer. Die Terrarien können teilweise mit Wasser gefüllt sein. Die Mischform zwischen Aquarium und Terrarium nennt man Paludarium oder Aquaterrarium. Terrarien können aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt bzw. gebaut werden und fast in fast jeder Form. Wichtig ist es, ein Klima zu schaffen, dass für die Haltung exotischer Tiere zwingend erforderlich ist. Man unterscheidet zwischen vier Terrarientypen: Wüstenterrarium, Waldterrarium, Tropenterrarium und dem Palardarium. Alle diese Typen bieten einen unterschiedlichen Lebensraum, um die verschiedenen Reptilien artgerecht zu halten. Indem man die klimatischen Bedürfnisse der Reptilien genauestens betrachtet, findet man auch das geeignete Terrarium.

Artikel wurde von Max Neugebauer am 20.12.2007 eingereicht.

Die 10 neuesten Artikel

Die 10 beliebtesten Artikel